- Alte Großuhren reinigen,
- ölen und einstellen
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Einige
Tipps
für den interessierten Laien -
- Ersatzteile,
Materialien und Werkzeuge gibt es
- Bei
weitergehenden Reparaturen evt. ein entsprechendes
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Ein
kleines Uhren-Übersetzungswörterbuch
- für
Deutsch-Englisch-Französisch gibt es hier.
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- Es
sollte erwogen werden, das Uhrwerk total zu demontieren
und zu reinigen. Schmutz und verharztes altes Öl führen
zu Lagerreibung und Schwergängigkeit. Oft läuft eine Uhr
nach einer Reinigung wieder zufrieden stellend.
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- Genaue
Skizzen und/oder Fotos des Uhrwerks und der Lage aller Räder,
Wellen, Federn usw. anfertigen.
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- Bei
Uhren mit Federantrieb diese jetzt unbedingt "entspannen".
Bei Nichtbeachtung kann Zerstörung des Uhrwerks drohen.
Uhrwerk dazu fest einspannen. Aufzugschlüssel auf den Aufziehvierkant
stecken und festhalten. Mit der anderen Hand vorsichtig
die Sperre vom Sperrrad abheben, und dabei Aufzugschlüssel
langsam nach links bewegen.
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- Stark
ausgelaufene, also nicht mehr kreisrunde, Lagerbohrungen in den beiden Werkplatinen
können jetzt "ausgebuchst" werden. Entsprechende
Lager-Buchsensortimente gibt es im Handel. Zu stark ausgelaufene
Lager führen zu mehr Reibung. Für diese Prozedur möglichst
ein Reparaturbuch für alte Uhren studieren.
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- Fehlende
Zähne an den Rädern können erneuert werden durch einlöten
von Messing-Rundmaterial und anschließendem zurechtfeilen. Entsprechende
Rundmessing Sortimente gibt es im Handel. (Selva)
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- Alle
Räder, Triebe, Stifte demontieren und einige Zeit in ein Reinigungsbad einlegen.
Ganz wichtig ist, dass alle Teile von der Reinigungsflüssigkeit
bedeckt sind. (Sonst starke Verfärbung der nicht bedeckten
Teile) Am besten ist es natürlich, wenn man die Reinigung in
einem Ultraschallreiniger durchführt.
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- Achtung! Bei vorhandenen Federhäusern diese nicht komplett
einlegen. Sollte man unbedingt eine Reinigung innen wünschen, muss
die Feder vorher ausgebaut werden. Zum Aus- Einbau der Federn
am besten einen Federwinder (gibt´s im Handel z.B. bei SELVA) benutzen.
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- Man
nehme eine flache Schale mit einer Lösung aus heißem Wasser,
einem guten "Schuß" verdünntem Salmiakgeist und etwas flüssiger Seife oder
Spülmittel.
- Ca.
30-45 Minuten eingelegt lassen.
Bei starken Verschmutzungen evt. mit einer weichen Bürste behandeln. Dazu
die Teile mit einer Pinzette vorsichtig aus dem Bad heben,
evt. reicht leichtes Schwenken.
- Nach
diesem Reinigungsbad die Uhrwerkteile zum Abspülen und
neutralisieren in eine flache Schale mit Benzol oder
Reinigungs-Benzin legen. Dort noch einmal schwenken, und
mit einem fusselfreien Tuch oder Fön trocknen. Das Trocknen
muss sehr gründlich erfolgen. Ich bevorzuge dazu Warmluft.
- Wichtig!
Eventuelle Lagerbohrungen (wenn Platinen und Brücken gereinigt
wurden) mit einem dünnen runden Hölzchen (Zahnstocher?) innen
reinigen.
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- Die
Messing und Stahlteile können - wenn man unbedingt möchte - jetzt
noch poliert werden. Man verwende dazu ein schnell rotierendes Stahlbürstchen in einer Mini-Bohrmaschine.
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- Abschließend
die Teile wieder zusammenbauen und alle Lager ölen. Funktionstest
des Werks außerhalb des Gehäuses durchführen.
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- Der
funktionierende Zusammenbau stellt für den Anfänger die
größte Herausforderung dar. Er gelingt meistens nur, wenn
ausreichende Skizzen/Fotos vorher gemacht wurden. Insbesondere
die richtige Justage des Schloßscheiben oder Rechen- Schlagwerkes
kann Probleme bereiten. Evt. ein Uhren-Reparaturbuch zu
Rate ziehen.
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- Das Nachölen älterer, mechanischer Uhrwerke ist nur dann
sinnvoll, wenn alle Lagerstellen einigermaßen sauber erscheinen. Wenn die Lager jedoch größere Schmutzansammlungen aufweisen,
ist es unumgänglich, zuerst das Werk zu reinigen.
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- Wenn die allgemeine Verschmutzung eines Uhrwerks nicht allzu
groß ist und die Lager noch einigermaßen in Ordnung sind, kann man mit einem
Feinreiniger aus der Sprühdose eine wirksame Kurzreinigung vornehmen.
- Damit alle Lagerbohrungen Triebe und Räder
- also das gesamte
Werk einsprühen - allerdings nur gezielt mit einem Sprühröhrchen. Alte Ölreste
und Schmutz - wenn nicht verharzt - sollten so herausgesprüht werden können
und fließen ab.
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- Zum Beispiel den Sicherheitsreiniger (Spraydose ca. 200 ml) KALTRON
601 von Kontakt Chemie benutzen. Chem. Reinheit = 99,8 %, hinterlässt keine
Spuren, trocknet schnell. Feinreiniger gibt es u.a. im Fachhandel f. elektronische
Bauelemente. Z.B. Conrad Elektronik. Diese Produkte wurden früher auch
zur Reinigung der Videoköpfe/Tonköpfe benutzt.
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- Dabei sollte mit dem Sprühmittel nicht gespart werden, die
ganze Dose geht dabei schon drauf.
- Bitte unbedingt darauf achten, dass das Mittel nicht in die Federhäuser
läuft. (Französische Pendulenwerke deshalb beim Einsprühen immer mit der
Zeigerseite nach unten halten während des Einsprühens)
- Der Feinreiniger trocknet von selbst, man kann aber auch mit Warmluft
(Fön) nachhelfen. Schmutzreste auf den Platinen sollten jetzt abgewischt werden.
- Nach der "Schnellreinigung"
mit Feinreiniger-Spray, das Uhrwerk mit
Uhrenöl für Großuhren - z.B. Uhrenöl No.
3-5 von Selva http://www.selva.de/ ölen.
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- Über
das richtige Ölen von Großuhrwerken.....
- Öl vermischt mit Staub verhindert
die einwandfreie Kraftübertragung.
- Ist eine Uhr jedoch in
extremer Wärme ausgesetzt, kann das Öl – je nach Qualität – sich früher verflüchtigen,
dick werden oder auch verharzen.
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- Die Folge sind
Reibungsverluste in den Lagerstellen und ein schwergängiges Räderwerk, das schließlich
versagt. Äußerst nachteilig wirkt sich auch Staub aus, der sich mit dem Öl vermischt.
Er erzeugt eine schwarze Schmiere in den Lagern, die zu einer Schleifwirkung führen
kann.
- Ausgelaufene Lager und raue Wellenzapfen sind die
Folgeschäden. Eine
einwandfreie Kraftübertragung ist dann nicht mehr gewährleistet.
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- Lieber weniger als zuviel
ölen.
- Intakte, saubere Lager
lassen sich nachölen. Aber auch hier können Probleme auftreten, z.B., wenn die Öle sich
nicht miteinander vertragen.
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- Beim Nachölen oder beim Ölen
nach einer Reinigung des Uhrwerks gilt
der Grundsatz: »Lieber etwas weniger, als zuviel«. Dabei werden grundsätzlich nur die
Zapfen der Räder in der vorderen und hinteren Werkplatine geölt.
- Geölt werden darf
prinzipiell nur dort, wo Reibung entsteht, also zunächst in den Platinenlagern.
- Das Öl muss punktgenau und präzise
mit einem speziellen Ölgeber dosiert an die Schmierstelle gebracht
werden. Man kann auch einen dünnen Messingdraht in das Öl tauchen und dann auf
die zu ölende Stelle geben.
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- In der Regel haben die
Platinenlager an der Außenseite Senkungen zur Aufnahme einer geringen Ölmenge. Ein Zuviel an Schmierstoff ist schädlicher als zu wenig, denn sobald ein Tropfen von der Ölstelle wegläuft, zieht er weiteres Öl nach. Ein »überöltes« Lager
läuft also schneller trocken!
- Vergisst man dagegen eine Stelle zu
ölen, ist erhöhter Verschleiß die Folge.
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- Die Zähne der Räder dürfen nicht geölt werden,
denn Öl zieht dort verstärkt Staub an, so dass die Verzahnung bald klemmen
würde.
- Eine Ausnahme bildet das Gangrad – auch
Steigrad genannt –, in das der Anker eingreift. Die Ankerklauen bzw. die Zahnspitzen des
Steigrads mit etwas Öl oder Uhrenfett versehen. Dies bewirkt gleichzeitig
eine Dämpfung des »Tick«-Geräuschs.
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- Immer das "richtige" Öl
verwenden. Für Großuhren also nur Großuhrenöl, kein Öl für Taschenuhren oder
Nähmaschinen etc. verwenden. Im Internet zu beziehen u.a. bei http://www.selva.de/
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- Abhilfe
bei ungleichmäßigem Ticken.... (Abfall einstellen)
- Mechanische
Uhren mit Pendel sollen und müssen ein gleichmäßiges Ticken von sich geben.
Es gibt Menschen, welche dieses ungleichmäßige Ticken nicht
einmal hören, andere wieder stört das ungleichmäßige Tick-Tack
ungemein.
- Für
die Uhr selbst ist ein ungleichmäßiges Ticken von Nachteil,
sie geht u.U. nicht genau, und der Anker nutzt sich ungleichmäßig
ab, im Extremfall bleibt die Uhr einfach stehen.
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- Bevor
hier mechanisch eingegriffen wird, könnte man in leichten
Fällen damit Abhilfe schaffen, die Uhr durch einseitiges
Unterlegen von Filzen - links oder rechts - "schief
zu stellen". Wenn es sich nur um 1-2 mm handelt, merkt
man das kaum. Das Ticken ist aber wieder gleichmäßig. (Gleiches
gilt für Wanduhren)
- Bei
den beliebten französischen Pendulen kann man u.U. auch das
ganze Zifferblatt im Gehäuse drehen.
- Auch
hier, oft handelt es sich nur um 1-2 mm, und der Abfall
ist wieder gleichmäßig.
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- Wenn
die Uhr also "hinkt" oder "galoppiert",
gibt es folgende Lösungen für dieses Problem:
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- Es
gibt normalerweise 2 Konstruktionsarten wie die Pendelführung/Pendelgabel
mit der Ankerwelle verbunden ist. Danach richtet sich die
Problemlösung. Das sollte also vorher geklärt werden.
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- Bei
Uhren, deren Ankerwelle mit der Pendelführung fest verbunden
ist - sei es vernietet oder verlötet - muss die Pendelführung
leicht nach links oder rechts gebogen werden.
- Bitte
beachten, dass die Pendelführung mit 2 Fingern festgehalten
werden muss, da sonst die Gefahr besteht, dass die dünnen
Ankerwellenzapfen brechen.
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- Sind
Pendelführung und Ankerwelle aber nicht fest miteinander verbunden,
sondern lassen sie sich gegenseitig (reibschlüssig) verdrehen, dann müssen
Sie bei der Korrektur folgendes beachten:
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- 1.
Das Uhrgehäuse so weit nach links oder rechts schräg hängen
oder kippen, bis das
- Ticken
vollkommen gleichmäßig ist.
- 2.
Die Pendelführung vorsichtig in Richtung der Schräglage
führen, bis der Anker im
- Zahngrund
des Steigrads aufsitzt und ein leichter Widerstand spürbar
ist.
- 3.
Die Pendelführung geringfügig über den Widerstand hinaus
drücken. Ist die
- Bewegungsfreiheit
der Pendelführung eingeengt, muss man mit der freien Hand
- den
Anker arretieren und die Uhr wieder senkrecht hängen.
- 4.
Das Tickgeräusch nun wieder abhören.
- 5.
Ist das Ticken noch immer nicht gleichmäßig, wiederholen
Sie bitte den Justier-
- vorgang
- falls erforderlich auch in die entgegengesetzte Richtung.
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- Präzisions-Pendeluhren besitzen oft
eine
speziell konstruierte Pendelführung.
- Bei
solchen Uhren befindet sich an der Führung eine Stellschraube
oder eine Rändelscheibe zur Feineinstellung.
- Mit
dieser Reguliervorrichtung können Sie leicht und bequem
ein gleichmäßiges Ticken einstellen.
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- Was
hier beschrieben wurde, bezeichnet der Uhrmacher in
seiner Fachsprache als "Abfall einstellen". Kommt
von der Bewegung des Steigrads, das Zahn um Zahn "abfällt".
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Die Schlagfolgen bei Alten Uhren -
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- 1.
Voller Stundenschlag. Nur Angabe der vollen
Stunden.
- Bei frühen Uhren und häufig bei Bodenstanduhren bis
hinein ins 19. Jahrhundert gebräuchlich.
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- 2.
Angabe der vollen und halben Stunden. Französischer
Schlag genannt - wobei
die halben Stunden nur mit einem Schlag angegeben werden.
- Diese
Form ist ab 2. Hälfte des 17. Jh. in Frankreich und auch bis heute
sehr gebräuchlich. In einigen anderen Ländern aber erst ab dem
19. Jahrhundert.
- In Teilen Deutschlands im 18. Jh. auch bekannt
z. B. im bergischen Land, wo die halbe Stunde auf einer kleinen
Glocke oder Tonfeder geschlagen wird - meistens als „passing
strike“.
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- 3.
Passing Strike in England auch "angerissener
Schlag" oder Schlag "en passant" genannt. D.h.
1x Schlag immer zur vollen
Stunde. Auslösung wird vom Gehwerk betätigt. Also kein Extra
Schlagwerk.
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- 4.
Comtoiser Schlag. Die Comtoise-Uhren schlagen
die vollen und halben Stunden und wiederholen die volle Stunde
ein paar Minuten danach. Ähnlich funktioniert der Ribotta-Schlag
bei Italienischen Uhren. In Deutschland wurde früher bei Kirchturmuhren
auch weit verbreitet die volle Stunde nachgeschlagen, aber unmittelbar.
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- 5.
Holländischer- oder Wechsel- Schlag. Wird
in England
Dutch Striking genannt.
- Angabe der vollen und halben
Stunden jeweils mit voller Schlagzahl. Die halben Stunden werden
zur Unterscheidung auf eine andere Glocke geschlagen. Diese
Bauweise war auch in England bekannt, aber um ½ wird die vergangene Stunde
und nicht die kommende Stunde geschlagen.
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- 6.
Dreiviertelschlag. (Auch ¾-Schlag oder Berner
Schlag genannt). Alle Viertel werden angegeben und (nur) beim vierten
Viertel wird die volle Stunde auf eine größere Glocke geschlagen.
Im Gegensatz zur Petite Sonnerie, wo die 4 Viertelschläge NICHT
geschlagen werden.
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- 7.
Petite Sonnerie. Hier werden die Viertelstunden
- ggfs. mit Doppelschlag auf 2 Glocken - angegeben. Zur vollen
Stunde wird die Stundenzahl ohne Viertelstunden auf eine größere
Glocke geschlagen.
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- 8.
Grande Sonnerie. (Vor allem in Frankreich
u. Schweiz gebräuchlich) Bei jeder Viertelstunde wird zuerst die volle Stunde
auf eine größere Glocke und dann die Viertel (meist im Doppelschlag)
angegeben - aber nicht zur vollen Stunde, hier wird die Stundenzahl
ohne Viertelstunden geschlagen.
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- 9.
Vierviertelschlag mit vollem Nachschlag. Auch
4/4-Schlag, Wiener Vierviertelschlag oder Wiener Vollstundenschlag
genannt. Hier wird nach jedem Viertelschlag die volle vergangene
Stunde nachgeschlagen.
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