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Alte Uhren
 
Weitere Infos auch auf folgenden Seiten:
 
 
 
square30_yellow.gif Prunkpendule - Boulle Korpus um 1860 Joh. Hartmann - Berlin
square30_yellow.gif Französische Empire Pendule um 1790 mit verdecktem Pendel
square30_yellow.gif Französiche  Louis XVI - Louis Seize Portaluhr um 1790
square30_yellow.gif Französische Empire Portaluhr - Schwarzer Marmor
square30_yellow.gif Wiener Portaluhr ca. 1820/30  Biedermeier - Zwei Alabastersäulen
square30_yellow.gif Portaluhr um 1830 - Biedermeier - Sechs Alabastersäulen
square30_yellow.gif Große Portaluhr um 1830 Biedermeier - Drei Alabastersäulen
square30_yellow.gif Englische Skelett-Uhr um 1860 mit 2 Federhäusern  und 2 Glocken
square30_yellow.gif Bronze Pendule Empire 1815 - Allegorie des Studiums
square30_yellow.gif Bronze Pendule Empire 1820 - Anmutige Gärtnerin * Gracieuse jardinière
square30_yellow.gif Bronze Pendule Empire 1820 - Astronomnie - Uranie muse de l'astronomie

 

 
Übersicht: Wiener Portaluhren / Österr. Kommodenuhren
Französische Portaluhren des Empire
Feuervergoldete Bronzeskulpturen der franz. Empire Pendulen  
 Reparaturständer für Großuhren selbst gebaut
Uhren Wörterbuch Deutsch-Englisch-Französisch

 

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von Johannes Hartmann (Berlin)
 
Gehäuse in Boulletechnik im
Louis Quatorze-Stil.
Zahlreiche Bronzeappliken.
Werk mit Brocot-Hemmung, Stahlpaletten, Rechenschlagwerk
mit franz. Schlag auf eine Tonfeder.
 
 Große Prunkpendule von Joh. Hartmann/ Berlin
 
Signiert mit:
Johannes Hartmann
Horloger Du Roi Berlin
Werk No. 1298 Brevete S.G.D.G.
Johannes Hartmann war
von 1856-1872
Hofuhrmacher in Berlin....
 
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um 1790
 
Französisches Pendulenwerk
in großer Bauart. 11 cm Durchm.
von S. MARTIE et Ci.
 
Fein ausgearbeitete Zeiger m. Vogelmotiven. Email-Zifferblatt
bez. VIEL-ROBIN A. PARIS ....
 
Vermutlich handelt es sich um den Uhrmacher
Robin Viel = Viel-Robin, Paris,
Horloger du Jardin du Roi.
Es gibt mehrere Uhrmacher diesen Namens in Paris,
leider ohne Jahresangabe.
 
QUELLE: Tardy Dictionaire des Horlogers Francais - Uhrmacherverzeichnis Frankreich
und der Schweiz. Frankreich 1971.
 
Französisch Empire Pendule
 
Gehäuse weißer Marmor.
Sockelplatte mit drei Postamenten
auf vier Kreiselfüßen.
Trommelförmiges Uhrgehäuse zw. Volutenstützen m. Adlerkopfendigung. Vasenbekrönung, Kettenbehang
und Applikationen.....
 
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Ca. 1790
 
Pendule in Form eines Portikus
aus weißem Marmor und
vergoldeter Bronze.
  
 Louis XVI - Louis Seize Portaluhr
 
Email-Zifferblatt mit röm. Ziffern
und arabischer Minuterie.
Das große Rundpendulenwerk hat
einen Durchmesser von 10 cm (!)
und eine Platinendicke von 2 mm.
Es weicht also von den üblichen
franz. Rundpendulenwerken aus
späterer Zeit beträchtlich ab.
  
Das Uhrwerk hat eine Hakenhemmung.
Das Schloßscheibenschlagwerk....
 
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Um 1830
 
 Portaluhr / Stutzuhr um 1830
 
Biedermeier Portaluhr
Stutzuhr/Kommodenuhr
Süddeutsch/Österreich
mit sechs Alabaster-Säulen
und Spiegelhintergrund.
 
Sehr großes rundes Messingwerk
9,8 cm Durchmesser
Schlag auf Bronzeglocke zur
vollen und halben Stunde......
 
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Diese Uhrenseiten richten sich vor allen Dingen
an Laien. Hier kann man das eine oder andere zum
Thema "Alte Groß-Uhren" erfahren.
 
Sehr viele Fotos erklären dabei mehr als 1000 Worte.
Für detaillierte und weitergehende Informationen gibt es
z.B. hier viel Interessantes zu erfahren.
 
Die Technik alter Groß- Uhren und die Reparatur dieser alten
Zeitmesser fasziniert immer mehr Menschen.
 
- Taschen- u. Armbanduhren gehören nicht dazu,
da sie zur Gruppe der Klein- Uhren zählen -
 
Einschlägige Fachliteratur über die Geschichte der alten Uhren,
sowie spezielle Reparatur-Fachbücher sind ein wichtiger Ratgeber.
 
Da diese alten Zeitmesser z.T. über 100 Jahre alt sind,
funktionieren sie meist nicht mehr einwandfrei.
Am besten sucht man nach defekten alten Uhren um daran
zu " üben " und um die Technik zu studieren.
 
Gut geeignet sind dafür die typischen französischen Pendulen-Uhrwerke
wie sie vor über 100 Jahren zu Hunderttausenden gebaut wurden. Eine
geeignete Quelle für diese alten Werke ist z.B. Ebay, wo immer wieder
einzelne französischen Pendulen-Uhrwerke angeboten weden.
 
Es gibt einige wenige gute Fachbücher, worin auch einem
Laien die Reparatur alter Groß-Uhren verständlich erklärt wird.
Siehe Liste weiter unten.
 
blue041_next.gif Ein kleines Uhren-Übersetzungswörterbuch für
Deutsch-Englisch-Französisch gibt es hier.
 
Die Reparatur bzw. Restaurierung von Werk und Gehäuse kann
oft mit einfachem handelsüblichem Werzeug durchgeführt werden.
 
 
Einige wenige Spezial-Werkzeuge erleichtern allerdings die Arbeit.
Wenn möglich, sollte man diese auch erwerben.
Schätzungsweise 90% der Fehler kann man mit
einfachen Mitteln und etwas Sachkenntnis selbst beseitigen.
 
Dabei muss es nicht darum gehen einen möglichst originalen
Zustand wieder herzustellen. Die Uhr soll wieder laufen, defekte
Funktionen - z.B. Schlagwerk - müssen repariert werden.
 
Entweder Teilreparatur oder komplette Demontage des Werks.
Teile ersetzen wo es unumgänglich ist, justieren, reinigen.
Alles zusammensetzen und ölen.
Die Meinungen gehen da zwar auseinander - ich meine aber,
dass die Spuren der Zeit sichtbar bleiben sollten. Von einer
überrestaurierten 100 Jahre alten Uhr, die aussieht als wäre sie
gerade nagelneu im Kaufhaus erstanden, halte ich persönlich nichts.
 
 Einen Reparatur- und Beobachtungsständer
für Groß-Uhrwerke mit Pendel
zum Selbstbau gibt es hier!   
 
 
 Drei interessante Bücher
kann ich empfehlen...
 
 Reparatur/Restaurierung von Groß-Uhren. 
Die Beschreibung in diesen Büchern richtet sich an den Laien.
Daher kaum Vorkenntnisse nötig !  
 
Reparieren alter Uhren
Eric Smith
- Callwey-Verlag -
Eine Anleiung für Restauratoren, Sammler und Liebhaber.
Einige Zeichnungen und Fotos.
ISBN 3-7667-0376-5 - 230 Seiten.
 
Reparatur antiker Pendulen
H. Jendritzki
- Bibliothek des Schweizer Uhren u. Schmuck Journals -
Gut erklärt, mit vielen techn. Zeichnungen -
ISBN 2-88012-010-1 - 170 Seiten.
 
Alte Uhren reparieren
Laurie Penman
- Callwey-Verlag -
Erklärt viele Grundlagen, mit div. Zeichnungen. Tolles Buch!
ISBN 3-7667-1099-0  -  191 Seiten.
 
Weitere Buchempfehlungen zu französischen Pendulen  
   
 - Portaluhren -
 
Am Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
war es eine der beliebtesten Anordnungen.
 
In Frankreich ist es das strenge, einheitlich geformte Empire-Portal
mit je zwei Säulen rechts und links vom Uhrkörper.
 
Der architektonische Aufbau besteht entweder aus vergoldeter
Bronze, aus geschliffenem Glas oder Holz mit Bronzemontierungen.
 
Das Wiener Stockuhrwerk war im süddeutschen Raum und
Österreich zwischen 1820 und 1850 auch als Portaluhr üblich.
 
Diese Werke sind unter dem Namen "Wiener Stockuhrwerke" allgemein
bekannt. Es sind dauerhafte, lebendige Uhrwerke, welche bei
sachgemäßer Instandsetzung die damit ausgestatteten Uhren
zu freundlichen Zimmergenossen machen.
 
Die Phantasie der Gehäusemacher hat sich bei den
Österreichischen Portaluhren nach allen Richtungen ausgelebt.
 
Einfache, strenge Aufbauten nach französischen Vorbildern
wechseln mit einreihigen Säulenkolonnaden vor Spiegelhintergründen ab.
 
 
 
 
 
 
 
 
Allgemeine Infos zu Wiener Portaluhren
- Österreich / Süddeutsch -
mit Bildergalerie finden Sie hier.
Infos zu Französischen Empire Pendulen
und deren Feuervergoldung
      finden hier interessante Informationen.
    
Ein kleines
Uhren Übersetzungs-Wörterbuch
        Deutsch-Englisch-Französisch
gibt es hier.
  
 
- Die Schlagfolgen bei Alten Uhren -
 
1.   Voller Stundenschlag. Nur Angabe der vollen Stunden.
Bei frühen Uhren und häufig bei Bodenstanduhren bis hinein ins
19. Jahrhundert gebräuchlich.
 
2.   Angabe der vollen und halben Stunden. Französischer Schlag genannt - wobei die halben Stunden nur mit einem Schlag angegeben werden.
Diese Form ist ab 2. Hälfte des 17. Jh. in Frankreich und auch bis heute sehr gebräuchlich. In einigen anderen Ländern aber erst ab dem 19. Jahrhundert.
In Teilen Deutschlands im 18. Jh. auch bekannt z. B. im bergischen Land, wo die halbe Stunde auf einer kleinen Glocke oder Tonfeder geschlagen wird - meistens als „passing strike“.
 
3.   Passing Strike in England auch "angerissener Schlag" oder Schlag "en passant" genannt. D.h. 1x Schlag immer zur vollen Stunde. Auslösung wird vom Gehwerk betätigt. Also kein Extra Schlagwerk.
 
4.   Comtoiser Schlag. Die Comtoise-Uhren schlagen die vollen und halben Stunden und wiederholen die volle Stunde ein paar Minuten danach. Ähnlich funktioniert der Ribotta-Schlag bei Italienischen Uhren. In Deutschland wurde früher bei
Kirchturmuhren auch weit verbreitet die volle Stunde nachgeschlagen, aber unmittelbar.
 
5.   Holländischer- oder Wechsel- Schlag.
Wird in England Dutch Striking genannt.
Angabe der vollen und halben Stunden jeweils mit voller Schlagzahl.
Die halben Stunden werden zur Unterscheidung auf eine andere
Glocke geschlagen.  Diese Bauweise war auch in England bekannt,
aber um ½ wird die vergangene Stunde und nicht die kommende
Stunde geschlagen.
 
6.   Dreiviertelschlag. (Auch ¾-Schlag oder Berner Schlag genannt). Alle Viertel werden angegeben und (nur) beim vierten Viertel wird die volle Stunde auf eine größere Glocke geschlagen. Im Gegensatz zur Petite Sonnerie, wo die 4 Viertelschläge NICHT geschlagen werden.
 
7.   Petite Sonnerie. Hier werden die Viertelstunden - ggfs. mit Doppelschlag auf 2 Glocken - angegeben. Zur vollen Stunde wird die Stundenzahl ohne Viertelstunden auf eine größere Glocke geschlagen.
 
8.   Grande Sonnerie. (Vor allem in Frankreich u. Schweiz gebräuchlich) Bei jeder Viertelstunde wird zuerst die volle Stunde auf eine größere Glocke und dann die Viertel (meist im Doppelschlag) angegeben - aber nicht zur vollen Stunde, hier wird die Stundenzahl ohne Viertelstunden geschlagen.
 
9.   Vierviertelschlag mit vollem Nachschlag. Auch 4/4-Schlag, Wiener Vierviertelschlag oder Wiener Vollstundenschlag genannt. Hier wird nach jedem Viertelschlag die volle vergangene Stunde nachgeschlagen. Also 864 Schläge in 24 Stunden (!)
 
 
 
Biedermeier um 1820-1850
Sog. Hausherrenuhr
 
Wiener Stockuhr als Portaluhr - weitere Infos bitte klicken -
 
 
Wiener Portaluhr / Stockuhr
40 Std. Gangdauer, Ankerhemmung, Rechenschlagwerk.
Viertelstunden-Repetierschlag
sog. Wiener Schlag. Schwarz gebeizter
Weichholzkasten mit Alabastersäulen.....
 
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Skelettuhr
England um 1860
 
    Für weitere Informationen bitte klicken
 
 
Seltene Bauform einer
Englischen Skelettuhr
um 1860 gefertigt.
Messingwerk mit zwei kräftigen
Federhäusern für Geh- Schlagwerk.
Rechenschlagwerk mit Dutch Strike auf zwei
verschieden tönende Glocken. Brocot-Hemmung....
 
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Um 1830-1840
 
Für weitere Informationen zu dieser Uhr hier klicken 
 
Biedermeier Portaluhr
Stutzuhr/Kommodenuhr
Süddeutsch/Österreich mit drei
Alabaster-Säulen, sowie zwei vergoldeten Halbsäulen aus
Holz. 3-facher Spiegelhintergrund.....
 
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Empire um 1830
  
Für weitere Informationen zu dieser Uhr hier bitte klicken
 
Franz. 8 Tage Pendulenwerk,
Kompensationspendel, Brocot-Hemmung......
 
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Allegorie des Studiums
- Um 1815  -
  
Empire Bronze Pendule
 
Allegorische Darstellung des Studiums.
Mit einer weiblichen Figur "Der Lesenden". Obenauf ein Stapel Bücher als
Zeichen der Gelehrsamkeit........
 
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Anmutige Gärtnerin
* Gracieuse jardinière *
- um 1820 -
  
Empire Bronze Pendule
 
 
Die Gärtnerin in Gestalt einer griechischen Göttin
hält eine Schaufel in der Hand.
Umgeben von zahlreichen Attributen der
Garten- Kunst und Gestaltung......
 
 
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Allegorie der Astronomie
- um 1820 -
Urania Muse der Astronomie
Astronomie Clock
Uranie, muse de l'astronomie
 
Empire Bronze Pendule
 
Diese ca. 190 Jahre alte Bronzependule - stellt die Allegorie der Astronomie dar.
 
Die weibliche Figur symbolisiert die Muse URANIA. Urania ist in der griechischen Mythologie die Muse der.........
 
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