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Informationen zu Spieldosen gibt es auch bei
WIKIPEDIA.
Sie können dort gern Ihre eigenen Erkenntnisse
hinzufügen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen.
- Ich bin Urheber des
Originaltextes.
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- Die
Lochplatten-Spieldose
- 1882
- 1914
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- Die
meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert
werden.
- Es
öffnet sich ein zweites Fenster !
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- So fing
alles an.....
- Die
Vorläufer der Lochplatten-Spieldose mit Metallplatten und
Anreißrad, waren die populären Platteninstrumente mit Tonzungen
und Blasebalg, die bekanntesten waren die Organetten
-
Ariston (Fa. Paul Ehrlich & Co)
Herophon und Manopan (Pietschmann & Söhne)
Ariosa (Leipziger Musikwerke Phönix GmbH Schmidt & Co)
-
- mit Pappplatten
oder Zinkringen. Hergestellt in Leipzig zwischen 1876 und 1910.
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- Man
nannte sie auch Manivellen. Es waren Geräte ohne Feder, die
direkt von Hand angetrieben wurden. Während der gesamten Spieldauer
war also eine Handkurbel zu betätigen.
Siehe Detailfoto einer Umhängedrehorgel mit durchschlagenden
Zungen und Zinkringen als Tonträger.
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- Mehrere
Fabriken bauten kleine Drehinstrumente, die über sogenannte
durchschlagende Zungen die Musik abgaben und mit Papp- bzw.
Blechplatten oder Zinkringen bespielt wurden.
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- Das bekannteste
Fabrikat war das "Ehrlichs-Instrument"
der Paul Ehrlichs Musikwerke
in Gohlis bei Leipzig. Ab 09.04.1880
Firmierung unter Aktiengesellschaft "Fabrik
Leipziger Musikwerke - vormals Paul Ehrlich & Co". Zu dieser Zeit hatte
die Fa. 90 Mitarbeiter und produzierte 1500 Instrumente pro
Monat.
- Die Wirkungszeit
des Herstellers Paul Ehrlich in Leipzig war von 1876 bis 1905.
- Hinweis:
In Leipzig gab es außerdem noch die Firma Ehrlichs Musikwerke,
Emil Ehrlich. Sie stellte von 1904 bis 1911 in Leipzig
Vorsetzer, Organetten und Lochplatten her.
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- Paul
Ehrlich
- geb. 1849 in Reudnitz gest. 1925 in Leipzig
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- Ab 1882 wurde
das Modell Ariston gefertigt. Es gehört zur Familie der Organetten und
wurde mit seinen 24 Tonstufen und den kreisförmigen Notenscheiben in Form von
Lochplatten die erfolgreichste Tischdrehorgel.
- Auf Grund des niedrigeren
Kaufpreises bot es erstmalig die Möglichkeit, sich ein eigenes kleines
Orchestrion in die Wohnung zu stellen. Zu dieser Zeit wurden in Leipzig ca.
460.000 Instrumente verkauft, der Plattenkatalog umfaßte 4000 verschiedene
Liedertitel.
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- Das Ariston
gehört wie die Mund- oder
Zieharmonika zu den Tonzungen-Instrumenten. Beim Drehen der Kurbel dreht sich
die Platte, in deren Lochung ein Tastfinger springt, der mittels kleiner Hebel
das Venil der Metallzunge öffnet, die, vibrierend durch die aus dem Blasebalg
einströmende Luft, den Ton erzeugt.
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- Aristonette
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- Ariston-Kartonplatten
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- Paul
Ehrlichs Aristonette
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- Neben dem Ariston
stellte die Firma Paul Ehrlich & Co die
Aristonette mit 19 Tonstufen und das Helikon mit 16 Tonstufen
her, die lediglich kleiner sind als das Ariston, denen aber die gleiche
Mechanik zu Grunde liegt.
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- Große Verbreitung
fand auch das Herophon der Firma Pietschmann & Söhne.
Ein Instrument mit quadratischen Pappplatten und 24 Tonzungen
aus Bronze. Das Herophon ähnelt dem Ariston
von Paul Ehrlich und kam 3 Jahre danach,
- nämlich
1885
auf den Markt.
- Wegen
patentrechlicher Auseinandersetzungen mit Paul
Ehrlich wurde
hier das mechanische Prinzip einfach umgekehrt.
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- Die quadratische Pappplatte wurde fest eingespannt.
- Zum Abspielen der Musik im Holzkasten
wurde unter der feststehenden
Platte der gesamte Mechanismus gedreht.
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Herophon
um 1900 -
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- Herophon
um 1900
- mit quadratischer Platte
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- Die
Firma Pietschmann stellte 1887 auch noch das sog.
Manopan vor.
- Die
Toninformation wurde hier allerdings nicht auf
Platten,
- sondern auf umlaufenden Lochbändern
aus Pappe gespeichert.
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- Die Leipziger Musikwerke Phoenix GmbH Schmidt &
Co. spezialisierten sich auf kleinere Organetten.
- So hatte
die Lucia
zwölf Tonstufen und eine Lochplatte von nur 12 Zentimetern Durchmesser.
- Die Diana
Tischdrehorgel hatte 14 Tonstufen, während die Intona
bereits mit 16 Tonstufen ausgestattet war.
- Statt Lochplatten hatte
die Intona gelochte Zinkblechringe als
Träger der Toninformation.
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- Beliebt
waren auch die Ariosa
Geräte mit 18 Tonstufen,
sowie ebenfalls Zink-Notenringen.
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- Alle diese
Instrumente waren in schwarzpolierten Kästen mit gedrechselten
Ecken von etwa der Größe der sie später ablösenden Trichtergrammophonkästen
eingebaut.
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- Mit diesen
Drehinstrumenten gab es erstmals mechanische Musikwiedergabegeräte,
die auch für das Volk erschwinglich waren und dadurch zu richtigen
Volksinstrumenten wurden.
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- Zusammen
mit ihren späteren größeren Brüdern - den
(Metall-)
Lochplatten-Spieldosen
- wurden sie zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Schweizer
(Walzen-)Spieldosen-Industrie.
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- Selbst
die kleinsten Schweizer Spielwerke mit etwa 45 Tönen kosteten
damals um 30 Mark.
- Ein „Ehrlichs-Instrument, das verbreiteste
Pappplatten-Instrument mit 24 Tönen belief sich auf 15 Mark und
das Ariosa mit 18 Stahlstimmen auf 16 Mark, doppeltönig 24 Mark.
-
- Die auswechselbaren
Platten, die man auch Notenblätter nannte, kosteten nur fünfzig bis
neunzig Pfennige. Dennoch war das Repertoire dieser Notenblätter
außerordentlich vielseitig und umfaßte bereits hunderte von
Musikstücken.
- Bedauerlich
nur, daß jede Instrumentenmarke ihre eigenen Platten hatte.
An Normung dachte niemand.
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- Ein Verzeichnis
für Ariston-Platten aus dem Jahre 1904 nennt 173 Musikstücke,
verteilt auf eine Numerierung von 1 bis 1000. Vorherrschend
in dieser Liste sind Walzer, Polka und Galopp, aber auch Märsche.
- Stark vertreten
sind auch Opernmelodien und was darüber hinaus auffällt sind
die vielen englischen und sogar russischen Titel, die offenbar
den Export fördern sollten. Mehrere kroatische und bömische
Nationallieder zeigen, daß in den Balkanländern diese Leierkästen
mit ihrem harmonikaähnlichen Klang sehr beliebt waren.
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- So ging
es weiter....
- Die
Lochplatten-Spieldose
(Blech- Metallplatten)
-
- Erste
Überlegungen für Lochplatten-Spieldosen finden sich bei dem
auf Haiti lebenden Miguel Boom im Jahre 1882 und dem
Engländer Ellis Parr im Jahr 1885.
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- Wesentliche
Konstruktionsangaben machte jedoch um das Jahr 1886 Paul Lochmann
aus Leipzig-Gohlis. Als besonders
vorteilhaft erwies sich die Erfindung des Anreißrades durch
Paul Wendland im Jahre 1889.
-
- Um
das Jahr 1885 entstanden die Symphonion Musikwerke
in Leipzig-Gohlis.
- Ihr Gründer
und Direktor war
Paul Lochmann.
- 1885
Gründung als Lochmannscher Musikwerke - Kuhno Lochmann &
Co. - Gerätename "Symphonion".
- Ab
1889 ---> Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG.
- Ab
1902 ---> Symphonion Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG.
- Ab
1908 ---> Symphonionfabrik AG.
- Ab
1912 ---> Symphonionwerke GmbH.
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- Links
ein Original Foto der Paul Lochmann Musik
Werke.
- Das
Foto zeigt vermutlich die Fabrik in Zeulenroda
ab 1903.
Klick
auf das Foto zum Vergrößern !
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- Etwa im
Jahre 1889 machten sich Gustav Brachhausen und Paul Rießner,
die zuvor leitende Funktionen bei den Symphonion Musikwerken
innehatten, selbständig und gründeten die Firma Brachhausen
& Rießner später unter dem Namen Polyphon Musikwerke
AG weltweit bekannt. Brachhausen
& Rießner wirken in Leipzig von 1889 bis 1895.
- Die Polyphon
Musikwerke wurden in der Folgezeit wohl der bedeutendste
Hersteller für Plattenspieldosen.
-
- Im Jahre
1892 ging Gustav Brachhausen in die USA, um in Rahway
(New Jersey) einen
Fertigungsbetrieb für Plattenspieldosen zu gründen.
- Es
entstand daraus im Jahre 1894 die
- Regina Music Box Company.
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- Original
Regina Music Box
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- Symphonion,
Polyphon und Regina waren "Die
Großen Drei" auf
dem Gebiet der Lochplatten-Spieldosen. Zusammen deckten sie
ca. 90% des Weltmarktes ab. Regina wurde
in Amerika der Marktführer für Blechplatten-Spieldosen. Mehr als
100.000
Instrumente wurden von 1894 bis 1921 verkauft.
-
1885
Paul Lochmann, Gründer Lochmannscher
Musikwerke - "Symphonion"
in Leipzig-Gohlis.
1889
Gustav Brachhausen und Paul Riessner (leitende Symphonion
Mitarbeiter) gründen Polyphon.
1892
Gustav Brachhausen verläßt Polyphon und geht in
die USA.
1894
Gustav Brachhausen
gründet in den USA die Regina
Music Box Company.
-
- Neben
den drei großen Herstellern, gab es noch viele weitere Hersteller von Plattenspieldosen.
- Die
meisten waren in oder um Leipzig angesiedelt.
- Die
größeren Hersteller benannten Ihre Produkte oft nach dem Firmennamen
und einer Nummer,
andere führten eigene Typbezeichnungen ein.
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Die
bekanntesten Hersteller von Lochplatten-Spieldosen....
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- Symphonion
- Leipzig-Gohlis
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- Fabrik
Lochmannscher Musikwerke Kuhno, Lochmann & Co. 1885-1889
- Fabrik
Lochmannscher Musikwerke AG 1889-1902
- Symphonion
Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG 1902-1908
- Symphonionfabrik AG
1908-1912
- Symphonionwerke GmbH
1912-1915
- Symphonion
|
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- Polyphon
- Wahren
bei
- Leipzig
|
- Polyphon
Musikwerke AG 1895-1918
- Polyphonwerke AG
1918-1930
- Polyphon
|
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-
Regina
- Rahway
- New Jersey
- USA
|
- Regina
Music Box Company 1894-1922
- Regina
|
-
- ....
und eine weitere Auswahl
mehr oder weniger
bekannter Hersteller
!
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- Mit der
Lochmann-Erfindung wurde der Grundstein für eine umfangreiche
industrielle Fertigung von mechanischen Musikinstrumenten im
Raum Leipzig gelegt.
- Zwei originale
Inserate aus der "Zeitschrift für Instrumentenbau"
von 1902 hier.
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- Unter den
Herstellern der großen (Metall-)
Lochplatten-Spieldosen,
die ähnlich den Schweizer Spieldosen durch die angerissenen
Stahlkämme einen unnachahmlichen schönen Klang erzeugten, waren
die Hersteller Polyphon
und Symphonium besonders beliebt.
-
- 1889
gründen Gustav Brachhausen und Paul Riessner die Fa.
Polyphon. 1895 werden
mehrere Dutzend Modelle gefertigt. Die kleinste Spieldose hatte
gerade mal einen Plattendurchmesser von 16,5 cm, das größte
Instrument - Type 1 N
- spielte
gigantische 62,5 cm Platten ab.
-
- POLYPHON
Type 1 N
- 62,5
cm (24,5") Platten.
- Automat.
Wechsler mit 12 Platten
- (HxBxT)
241 cm 101 cm 73 cm
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- In den
nächsten Jahren verfügte Polyphon über die größte Manufaktur
für Spieldosen weltweit. Seine größte Bedeutung in der Spieldosenfertigung
fand während der Dekade von 1895-1905 statt. Ab 1900 wurden
weitere Geschäftsfelder - wie Phonographen, mech. Pianos
und Orchestrions - eröffnet.
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Einige
Beispiele -
- Polyphon
Lochplatten-Spieldosen
Alle
Fotos können durch Anklicken vergrößert
werden
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- Polyphon
Excelsior
- um
1900 - Foto1
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- Polyphon
Excelsior
- um
1900 - Foto2
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- Polyphon
um 1900
- Style
No. 41 R
- für
8 - 81/4" Platten
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- Polyphon
um 1898
- für
39 1/2 cm Platten
- Doppelkamm
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- Polyphon
No. 103 um 1900 für 15 3/4" Platten Doppelkamm
- mit
78 Zähnen
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- Polyphon
No. 65
- um
1900
- für
15 3/4" Platten
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- Polyphon
No. 53
- für
15 3/4" Platten Doppelkamm
- mit
156 Zähnen
- Foto1
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- Polyphon
No. 53
- für
15 3/4" Platten
- Doppelkamm
- mit
156 Zähnen
- Foto2
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- Polyphon
No. 53
- für
15 3/4" Platten
- Doppelkamm
- mit
156 Zähnen
- Foto3
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- Polyphon
- Doppelplatten
Musicbox
- Foto1
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- Polyphon
- Doppelplatten
Musicbox
- Foto2
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- Polyphon
- Doppelplatten
Musicbox
- Foto3
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- Polyphon
No. 104 um 1900
- für 19 5/8 Platten
- Foto1
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- Polyphon
No. 104 um 1900
- für
19 5/8 Platten
- Foto2
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- Polyphon
No. 104 um 1900
- für
19 5/8 Platten
- Foto3
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- Polyphon
No. 23
- mit
12 Glocken
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- Polyphon
No. 23
- mit
12 Glocken
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- Polyphon
No. 65 um 1900
- für
15 3/4 Platten
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- Historische
- Katalogabbildung
- Polyphon
No. 5
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- Historische
Katalogabbildung
- Polyphon
No. 6
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- Historische
- Katalogabbildung
- Polyphon
No. 104
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- Original
Bericht der Zeitschrift "Der Deutsche
Instrumentenbau"
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- Ab 1895
wurden auch in der Schweiz unter dem Namen Stella
Lochplatten-Spieldosen von der Firma Mermod
Freres in Sainte-Croix
VD hergestellt.
2 Fotos
--->
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- Im September
1892 ging Gustav Brachhausen - Mitbegründer der Fa. Polyphon
- in die USA um dort eine Zweigstelle von Polyphon aufzubauen.
In der ersten Zeit wurden Polyphon Geräte aus Deutschland importiert.
Aber bereits im Herbst 1894
gründet er die....
-
-
- .... und ließ fortan eigene Spieldosen herstellen.
- Die Fertigung erfolgte in
---> Rahway, New Jersey.
-
- In der
Folge wurde die Regina Music Box
Company in den USA der erfolgreichste und größte Hersteller von Lochplatten-Spieldosen.
Vom einfachen Gerät bis zu übergroßen Automatik- Plattenwechslern
als Standgerät.
-
- 1896 ließ sich die Regina Music Box
Company einen automatischen Plattenwechsler patentieren.
- Es war die
erste Juke-Box der Welt, entstanden vor über 100 Jahren
(!)
- Über 100.000
Instrumente wurden von 1894-1921 gefertigt.
-
- Die Regina Music Box
Company
erfreute sich von 1894 bis 1914, dem goldenen Zeitalter der
Platten Spieldosen, größter Beliebtheit in den USA.
- Sie hatte dort einen Marktanteil
von ca. 80-90% (!)
-
-
- Zu Anfang
dieses Jahrhunderts gingen dann verschiedene Firmen dazu über,
die Platten auch als Tonträger für mechanische Zithern, Harmonien
und andere pneumatische Instrumente zu benutzen.
-
- Die erzielten
Klangeffekte - insbesondere bei der Zither - sind erstaunlich
naturgetreu. Auch versuchte man, durch Doppel- und Dreifach-Plattengeräte,
in denen zwei oder drei Platten synchron spielten, einen besonders
vollen Klang und eine Art Stereoeffekt zu erzielen.
-
-
-
- Den Herstellern
von Lochplatten-Instrumenten
- im Raum Leipzig
war nur eine kurze Existenz
vergönnt...
-
-
- ...viele
stellten bereits vor dem Ersten Weltkrieg ihre Produktion ein.
Die kurze
"Goldene Zeit" der Metall-Lochplatten als Toninformationsträger
von 1886 -1914
war so gut wie vorüber.
-
- Na
ja, länger war die Zeitspanne
- der magnetischen
- (Tonband-) CompactCassette
- - 1963 vorgestellt
- auch nicht,
- bis
sie von der digitalen CD und DVD
- verdrängt wurde.
-
- Die
Hersteller von Platten-Spieldosen
- versuchten viel, um im Markt zu
bleiben.
- Regina baute
eine Reihe von Phonographen
- wie auch Polyphon, Mermod,
Kalliope und
- Symphonion.
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- Die "Großen Drei" bauten die Münzklaviere
"Polyphona",
"Symphoniola" und "Reginapiano".
- Aber kein Modell erreichte mehr größere
Verkaufszahlen.
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- Der Verkauf
der Polyphon- und Symphonion-Spieldosen war bis 1920
- zusammengefaßt unter Paul Scheibe (von den
Symphonion-Musikwerken) in Gera.
-
- Die Polyphon-Musikwerke vereinigten sich 1917
mit der Deutschen
Grammophon,
und hatte Erfolg auf dem Grammophonmarkt.
(Schellack-Platten)
-
- Regina baute
1919 die letzte Spieldose; lieferte aber noch bis 1921 aus; ging dann
aber 1922
bankrott.
- Dass Geschäft wurde reorganisiert
und lief noch gut mit völlig anderen
Produkten.
-
- Die meisten
anderen Fabrikate verschwanden bis 1914 vom Markt (!)
-
- Eine Ausnahme war die Firma von Hermann Thorens
in St.
Croix/Schweiz. Sie produzierte noch
sehr lange kleine Platten-Spieldosen.
-
- Hermann Thorens (1856-1943) gründet 1883 die Firma Thorens zur
Herstellung
- von Musikdosen und Musikwerken in Sainte-Croix /Schweiz.
(Ab 1927
Aktiengesellschaft)
- Sehr früh schon wurden neue Produktlinien u.a. für
Walzen-Phonographen (1903), Feuerzeuge (1903), Mundharmonikas (1914),
Schallplatten-Schneideanlagen (1940),
- Plattenspieler und
Wechsler (1957) aufgebaut. 1999 erfolgte die Insolvenz der alten Thorens AG.
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Das absolute Standard-Werk
- über
selbstspielende mechanische Musikinstrumente
- in engl.
Sprache mit sehr vielen originalen s/w Fotos
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- Encyclopedia
of Automatic Musical Instruments
-
- Q. David Bowers - Vestal-Press/New
York - ISBN 0911572082
- Über 1000 Seiten - Spieldosen/Spieluhren
(Zylinder und Platte),
Automaten, selbstspielende
Orgeln,
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- Entscheidend
war natürlich auch, dass bereits 1877 Thomas Alva Edison den
Phonographen als Patent anmeldete. Damit begann ein neues Zeitalter
der Tonaufzeichnung. Und 10 Jahre später -1887 - erfindet der
deutschstämmige Amerikaner Emile
Berliner das Grammophon mit Schellackplatte.
-
- Die Firma
SYMPHONION unter seinem Gründer und Direktor Paul Lochmann weitete
seine Produktlinie bis 1894 auf einige Dutzend verschiedene
Typen aus. Von der kleinsten Spieldose bis zum großen
Standgerät mit Münzbetrieb für kommerzielle Zwecke wurde alles
hergestellt.
-
- Übrigends
startete der Symphonion Gründer Paul Lochmann 1901 die Produktion
seiner nach ihm benannten Spieldosen mit der Bezeichnung Lochmann
"Original", welche sich durch eine außergwöhnliche Tonqualität auszeichneten.
-
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Einige
Beispiele -
- Symphonion
Lochplatten-Spieldosen
Alle
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werden
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Klick auf die Fotos zum Vergrößern
-
- Kalliope
Type 108 G um 1900
- 17,5"
Platten, Kamm mit
- 82 Zähnen 10 Glocken
|
- Kalliope
-
- Warenzeichen
der Firma KALLIOPE, Ende 1895
- Musizierender
Engel auf Wolken
-
- Während
der 1890´ und frühen 1900´ Jahre
- produzierte
die Leipziger Firma
- Kalliope
Musikwerke
- eine
beträchtliche Zahl von Lochplatten-Spieldosen.
- Die
meisten wurden unter dem Namen
"Kalliope" produziert.
- Kalliope
Spieldosen hatten eine ausgezeichnete Qualität.
- 1919 fusionierte die Firma mit
- Menzenhauer &
Schmidt - Berlin, Rungestraße17.
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- Kalliope
Type 164 um 1910
- 173/4"
Platten - 82 Zähne - Foto1
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- Kalliope
Type 164 um 1910
- 173/4"
Platten - 82 Zähne - Foto2
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- Typische
Grundplatte
- einer
Kalliope Lochplatten Spieldose
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- Typische
Grundplatte
- einer
Kalliope Lochplatten Spieldose
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Kalliope
1903. coin operated
- machine with 12 saucer bells
plays
- 20 1/2 inch discs- (52.5 cm discs)
- case is about 7 feet 3 inches tall. 153
teeth.
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- 17" Kalliope music box
- "Coronation March"
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- Kalliope
Christbaumständer
- mit
Glockenwerk
-
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- Bezeichnungen:
- Bis
1895 Wacker & Bock
- 1895-1898
Kalliope Fabrik mechanischer Musikwerke - Espenhain
- Wacker und Bock
- 1898-1910
Kalliope Musikwerke AG
- Adressen:
- 1897-1898
Gohlis, Dorotheenstr.20
- 1899-1910
Gohlis, Bitterfelder Str. 1
- Im
Leipziger Adressbuch 1897-1910
- Die
Firma war in erster Linie mit der Herstellung
von Lochplatten-Musikwerken beschäftigt.
- Kalliope-Spieldosen
waren sehr beliebt, wovon noch heute viele erhaltene
Exponate zeugen.
-
- Auf
eine spezielle Dämpfungsvorrichtung an Lochplatten-Musikwerken
erhielt die Firma 1895 einige Patente und provozierte
damit die beiden führenden Hersteller Symphonion
und Polyphon.
- 1900
endete ein vier Jahre andauernder Gerichtsstreit
der beiden Firmen gegen Kalliope.
- Das
Gericht entschied, dass die auf Kalliope patentierte
Dämpfung das Patent der Symphonion- und Polyphon
Fabriken nicht verletzte.
-
- Schon
1904 baute man hier auch Grammophone der
Marke
"Odeon".
- 1910
siedelte die Firma nach Dippoldiswalde über.
-
- Die
anhaltende Beliebtheit der Kalliope Spieldosen drückt
sich auch darin aus, dass es noch 1921 einen
Bedarf für Lochplatten gab. Entsprechend einer
Anzeige des Händlers Ernst Holzweißig.
- "Wir
liefern wieder Kalliope-Notenscheiben - Fabrikant:
Menzenhauer & Schmidt Berlin“.
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- Neben
den bekannten Herstellern gab es viele kleinere
Fabrikanten, welche
am Erfolg teilhaben wollten. Hier
als Beispiel die Firma Bruno Rückert aus
Leipzig.
- Markenname ORPHENION.
-
- Orphenion
No. 91 um 1900 - 16 1/6 Zoll Platten - Kamm
mit 90 Zähnen.
- Leipzig
1891-1899 - Ab
1899
Orphenion-MW
Seiler,
Müller
&
Hensch.
- Klick auf das Foto zum Vergrößern
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- Hier
finden Sie eine weitere sehr ausführliche Beschreibung
der Blechplatten-Spieldosen !
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-
- Das
Chordephon
-
- Das
Chordephon ist eine mechanische Zither, bei
der
- die Saitenerregung mit einer Lochscheibe
gesteuert wird (Lochplatten-Zither). Der führende
Hersteller auf dem
- Gebiet der Lochplatten-Zithern
war die Firma
- Claus
& Co. in Leipzig.
- Unter
der Markenbezeichnung "Chordephon"
wurden zwischen 1893 und etwa 1910 diese mechanischen
- Zithern in hoher Stückzahl gefertigt.
-
- Es
gab Chordephone für Lochplatten mit 30, 44 und
60 Lochreihen, wobei jeder Reihe eine Saite
entsprach. Die metallischen Lochplatten weisen
am Rand eine grobe Verzahnung für das Antriebszahnrad
auf.
-
- Die
Tonerzeugung erfolgt durch plötzliches Entspannen
einer zuvor langsam niedergedrückten Saite.
Der auf der Lochplatte befindliche nach unten
gerichtete Nocken
- versetzt eine Sternrad langsam
in Bewegung. Eine Zahn
- des Sternrades drückt
eine über den Saiten liegende
- Feder langsam
nieder und versetzt so die Saite in Spannung.
Durch das plötzliche Nachlassen des Druckes
bei der Weiterdrehung des Rades wird die Feder
losgelassen und folglich die Saite abrupt entspannt.
-
- Chordephone
gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen,
mit Tisch- ohne Tisch usw. Sie sind,
- wenn
- was selten vorkommt - noch gut erhalten, gesuchte
Instrumente und werden entsprechend teuer gehandelt.
-
- Die
Firma Claus & Co. hatte ihre
Wirkungszeit in
- Leipzig von 1892 bis 1913.
- Anfangs
mit der Bezeichnung:
- Fabrik
Mechanischer Zithern "Chordephon"
- Claus & Co.
-
- Ab
1897 ---> Fabrik
Mechanischer Zithern "Chordephon"
Clauss & Co.
-
- Ab
1903 ---> Chordephon-Musikwerke.
-
- Später
auch Kurt Weißbach.
-
- Ab
1913 ---> Vereinigte Musikwerke-Chordephon und Komet
Weißbach & Co.
-
- Ab
1915
---> K. Weißbach
-
- Die
Firma Weißbach war von 1905 bis ca.1930
- in
Leipzig tätig.
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- Lochplatten-Zither
"Chordephon"
- von
Claus
& Co. Leipzig um 1900.
-
- Gesamtlänge
58,5 cm. Einfacher Federaufzug ohne Federhaus.
Auslösung durch Mechanismus
- für Geldeinwurf
-
- Eisenblechplatten,
Ø 36,5
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-
- Technisches
- Die Lochplatten-Spieldose
hat mit der Walzen-Spieldose den Stimmenkamm gemeinsam. Die als
Toninformationsträger dienende Lochplatte reißt die Stahlzinken
jedoch nicht - wie bei der Walzenspieldose - unmittelbar an.
- Es
ist noch ein sogenanntes Anreißrad
zwischengeschaltet.
-
- Detailzeichnung:
Funktionsweise mit zwischengeschaltetem
Anreißrad.
-
- Die feinen Stifte der Walzen-Spieldose vermochten
nur geringe
Kräfte auf die Stahlstifte auszuüben. Wesentlich größere Kräfte
ließen sich dagegen über die Metallplatte und das Anreißrad
mit seinen kräftigen Zähnen auf die Stahlzinken übertragen.
- Die Plattenspieldosen waren daher deutlich lauter.
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- Ebenso
wie bei der Walzen-Spieldose mußten die Schwingungen der Stahlzinken
der Lochplatten-Spieldose kurz nach der Betätigung durch das
Anreißrad gedämpft werden.
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- Eine noch
schwingender Stahlzinken würde sonst in diesem schwingenden
Zustand bei erneutem anreißen ein klirrendes bzw. kratzendes Geräusch verursachen.
- In der Patentliteratur findet sich
hierzu geradezu eine Flut von Vorschlägen, von denen man nur
einen kleinen Teil auch verwirklichte. Besonders einfach ist
eine Lösung, die sich Paul Lochmann im Jahre 1888 patentieren
ließ. (Pat. 48052).
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- Zu
den bekannten Spieldosen und Automaten zählten
auch die Produkte der Firma Jules
Heinrich Zimmermann aus Leipzig.
-
- Bekannt
wurde Jul. Heinr. Zimmermann mit den Adler und Fortuna
Geräten. Adler und Fortuna Spieldosen waren
fast baugleich mit wenigen Unterschieden.
-
- Er
soll neben der Hauptproduktionsstätte in
Leipzig sogar eine Fabrikation in Moskau
und St. Petersburg aufgebaut haben.
-
- Verkaufsstellen wurden in führenden Städten unterhalten. Ein Ausstellungsraum in
London wurde von
1890 bis ungefähr
1905 beibehalten.
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- Adler/Fortuna
Konzert-Automat
- No.
365 um 1900 für 26" Platten.
- Für
Münzbetrieb eingerichtet. (1)
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- Adler/Fortuna
Konzert-Automat
- No.
365 um 1900 für 26" Platten.
- Für
Münzbetrieb eingerichtet. (2)
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- Adler/Fortuna
Konzert-Automat
- No.
365 um 1900 für 26" Platten.
- Für
Münzbetrieb eingerichtet. (3)
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- Adler Münzautomat No. 355 um 1900
für 21 1/4" Platten. Doppelkamm mit 118 Zähnen.
(1)
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- Adler Münzautomat No. 355 um 1900
für 21 1/4" Platten. Doppelkamm mit 118 Zähnen.
(2)
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- Hierzu
dient eine schwach gekröpfte Feder die sich an der Seite des
Anreißrades befindet, sodaß die Zähne des Anreißrades an dieser
Feder entlanggleiten.
- Wird die
Kröpfung der Dämpferfeder durch einen Zahn des Anreißrades zur
Seite gedrückt, so kann die Stahlzinke frei schwingen. Gerät
die Kröpfung jedoch zwischen zwei Zähne des Anreißrades, so
legt sich die Dämpferfeder gegen die schwingende Stahlzinke
und setzt diese still.
-
- Eine informative
Detailzeichnung dazu gibt es hier:
-
- Außer den
Dämpfern gab es noch die Anreißradbremse. Es sind kleine Draht-
oder Blechfahnen, die sich gegen die Anreißräder unter leichtem
Druck legen. Sie sollen nach Ablauf einer durch den Lochscheibennocken
ausgelösten Bewegung das Anreißrad sofort zum Stehen bringen,
damit der nächste Nocken den Stift des Anreißrades genau an
der richtigen Stelle erfassen kann.
-
- Die Lochplatten-Spieldose löste
die Walzen-Spieldose auf Grund beachtlicher Vorteile ab.
- So entfällt
bei jener das mühsame Bestecken der Walze mit den Stiften. Das
Stanzen der Lochplatten war wesentlich einfacher und billiger.
Der Musikfreund konnte nun durch Hinzukaufen von Lochplatten
sein Repertoire auf kostengünstige Weise vergrößern.
-
- Die Schweiz
war ja führend auf dem Markt der Walzen-Spieldosen. Es sah in den frühen 1890er
Jahren seinen Markt schwinden, als die Käufer sich mehr für die Blechplatten
interessierten. Die Platten-Spieldosen hatten auch eine größere Lautstärke, weil die
Sternräder die Zähne des Tonkammes stärker anreißen konnten.
Die Platten waren billig und der
geringe Preis der Platten-Spieldosen und die aggressiven Verkaufsmethoden der
Leipziger Fabrikanten sorgten dafür,
- daß um
1895 die Walzen-Spieldosen auf dem
Markt als überholt galten.
-
- Lochplatten-Spieldosen gibt
es in verschiedenen Größen. Die kleinen Geräte befinden sich
in einem hölzernen Kasten, den man auf den Tisch stellen kann. Beispiel
einer Mira-Spieldose um 1900.
- Die Blechplatte liegt hier waagerecht.
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- In
der Regel wurden die größeren Lochplatten-Spieldosen durch eine extrem
starke Zugfeder
angetrieben.
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- Bei
einigen wenigen Plattenspieldosen benutzte man
auch
- eine lange Spiralfeder (Coil-Spring)
als Antriebsquelle.
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- <--Wie
hier bei dieser seltenen Polyphon Spieldose
um 1902.
-
- 15
1/2" = 39 cm Platten - Doppelkamm mit 154 Zähnen.
- Klick
auf die Fotos zum Vergrößern
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- Hier noch
das Beispiel eines starken Federmotors für ein Symphonion Standgerät.
-
- Einen elektrischen Antrieb hatten nur größere Geräte.
Beispielsweise wurden die Geräte
Stella und Mira der
Fa. Mermod
Fréres mit Federkraftantrieb und Elektroantrieb angeboten.
-
- Größere
Geräte haben die Form einer kleinen Vitrine mit einer Glastür
vorn, wie z.B. dieser Lochmann "Original" Automat
um 1905.
- Die Blechplatte war hier senkrecht gestellt.
Darüber
hinaus gibt es Schrankgeräte. Im Oberteil
- befand sich dabei
das Spielwerk, der untere Schrankteil diente zum Aufbewahren
der Lochplatten.
-
- Plattenantrieb
- Antriebsarten
- Zentralantrieb
- Die meisten
kleinen Platten werden von der Mitte her angetrieben. Neben der
Mittelspindel
stehen oft 1, 2 oder 3 Mitnehmerstifte für die Platte. Manchmal, z.B.
bei
Symphonion, zeigt die Anordnung der Zentralstifte an, welche Platte bei
Vielplatten-Instrumenten jeweils in den verschiedenen
Positionen aufzulegen ist. Durch Andrücken der Platte nahe der Mitte übernehmen
die Mitnehmerzapfen den Plattenantrieb.
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- Die
notwendige Antriebskraft für große Platten kann über einen Mittenantrieb allerdings
nicht immer
sicher genug übertragen werden. Bei Platten von Symphonion haben sich oft Plattenverbiegungen und
Beschädigungen der Antriebslöcher gezeigt. Das passierte, wenn die Platte
stecken blieb und der Antriebszapfen sich weiter drehte.
Im Vergleich
zum Außenkantenantrieb ist der Mittenantrieb ruckartig und unregelmäßig.
-
- Außenkantenantrieb
- Mittlere
und größere
Geräte hatten einen Außenkantenantrieb.
Das bestiftete Antriebsrad
greift hier in eine Lochperforierung an der Außenkante der Lochplatte
ein. Diese Antriebsart ist wohl die am meisten verbreitete.
-
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- Darüber hinaus gibt es auch -
wenn auch seltener - Lochplatten mit Außenverzahnung
- eine Art halbrunde Perforierung - für den Kraftangriff.
-
- Stimmkämme
- Doppelkamm-Systeme
haben zwei Kämme die jeweils
auf gegenüberliegenden Seiten der Anreißreihe angebracht sein
können. Ein Anreißrad bewegt dabei gleichzeitig je eine Zinke
der beiden Kämme die den gleichen Ton haben. Auf diese Weise
ist eine größere Lautstärke erreichbar.
-
- Das
Zusammenspiel der Kämme+Anreißräder+Niederhalter etc. wird in
folgenden beiden Fotos sehr gut
- gezeigt.
-
- Mitunter
suchte man den einander gegenüberliegenden Zinken beider Kämme
eine schwach unterschiedliche Länge zu geben. Auf Grund der
dann auftretenden Schwebung ließ sich eine Art erwünschter
- Tremolo-Effekt
erziehlen.
-
-
Vieles
zu den Stimmkämmen und Tonfedern ist identisch
- mit der
viel früher erfundenen Walzen-Spieldose.
- Infos dazu finden
Sie auf meinen entsprechenden Seiten.
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- Technische
Details zu
- Walzenspieldosen
1
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- Technische
Details zu
- Walzenspieldosen
2
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- Restaurierungsarbeiten
- an
Walzenspielwerken
|
- Reparatur
von
- Walzenspielwerken
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- Weiterhin
ließen sich zwei Kämme diametral
gegenüber anordnen.
- Ein
Anreißrad bewegt dabei gleichzeitig je eine Zinke der beiden
Kämme, die den gleichen Ton haben.
- Jeder
Kamm spielt dann zur gleichen Zeit die gleiche Note.
- Es sind
hier die doppelte Anzahl der Lochreihen in der Lochpaltte sowie
zwei Anreißradreihen nötig. Auch diese Konstruktion sollte eine
Klangverbesserung bewirken.
-
- Die
Fa. F.A. Richter & Co. aus Rudolstadt
stellte
- sogar ein großes Standgerät mit
zwei Doppelkämmen
- her.
Imperator
Type No. 49 - mit 12 Glocken - um 1905
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- Lochplatten
(Notenscheiben)
- Um das
Jahr 1886 bestanden die Lochplatten aus Pappe. Bis 1888 kamen Platten aus
Zink allgemein auf. Aber es stellte sich bald heraus, daß die Zacken aus Zink
rissig wurden und leicht abbrachen.
- Daher schwenkten die meisten Hersteller um
das Jahr 1895 auf Eisenblechplatten um.
- Foto einer
typischen Eisenblech-Lochplatte des Herstellers Kalliope --->
-
- New Century,
Olympia, Criterion und einige andere Hersteller blieben jedoch bis zum Jahr 1900
bei Zinkplatten. Die meisten Platten hatten die vorstehenden Zacken/Nocken auf der
Unterseite, sie waren unterschiedlich geformt.
- Lochplatten wurden damals auch als Notenscheiben
bezeichnet.
-
Lochplatten
für ein Polyphon
No. 104.
-
- Es gab
unterschiedliche Arten von Nocken an der Unterseite der
Lochplatten, die man mit Hilfe einer
Stanze
mit einem kombinierten Schneid-Biege-Werkzeug herstellte. Eine
techn. Zeichnung dieser ausgestanzten Nocken sieht man hier
---->
- Es folgen zwei Detailfotos dieser Nocken -------------->
-
- Normalerweise
wurde der Name der Melodie auf jede Platte gedruckt. Oft kam die
Bezeichnung
der Spieldose dazu, der Plattentyp (z.B. Symphonion's No. 30) und die
Plattennummer. Einige Plattentypen wurden mit Abdrucken der Firmen-
and Handels-Marken sowie mit allegorischen Szenen verschönert usw.
-
- Wie
schon erwähnt, waren die Platten der diversen Hersteller
untereinander leider nicht kompatibel. Von ganz wenigen
Ausnahmen abgesehen (!) Man dachte nicht an Normung, wollte
es vermutlich auch nicht.
- Die
Firmen verdienten ja ihr Geld auch damit, dass der Musikfreund
die Original-Platten des Geräteherstellers kaufen musste.
- Für
Sammler also sehr wichtig! Wer eine Blechplattenspieldose kauft,
sollte darauf achten, ob auch (einwandfreie) Platten mit verkauft
werden. Der Nachkauf von geeigneten Platten kann sich u.U. als
ganz schön schwierig herausstellen.
-
- Die frühen
Regina Blechplatten waren Kupferplatiert und hatten einen
Bronzeschimmer. Einige Monopol und Orphenion Platten
sind blau gefärbt. Bei
anderen
Platten, z.B. Sirion, ist der Markenname anders farbig. Bei den in Amerika
produzierten Platten sind die Musiktitel englisch, bei den deutschen und
schweizerischen oft mehrsprachig (deutsch, französisch
und englisch) angegeben. Der Name des Komponisten und die Musikart - Marsch,
Kirchenlied oder was auch immer - sind üblicherweise vermerkt.
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-
- Wie man defekte
Metall-Lochplatten reparieren könnte,
- wird auf
folgender Seite beschrieben.
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- Zwischen
Ende und Neuanfang einer Melodie sah man meist auf der Platte
eine nockenlose Zone vor. Für Tanzmusik verzichtete man oft
auf diese Zone, so daß die Melodie pausenlos wiederholt wurde.
- Für Polyphon und Symphonion Geräte
wird
hier ein Zusammenhang zwischen
- den Gerätetypen und
der verwendeten Lochplattengröße hergestellt.
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- Zusätzliche
Klangerzeuger
- Die Klangfarbe
suchte man durch zusätzliche Klangerzeuger abwechslungsreicher
zu gestalten. Besonders gebräuchlich war das Hinzufügen von
Glocken. Dabei wurden die Glocken über Hebel ebenfalls von
den Anreißrädern betätigt.
-
- Die Glockenauslösung konnte dabei
mit dem Stimmenkamm in einer Reihe oder auf der anderen Seite
des Stimmenkamms liegen, wobei dann das gleiche Anreißrad den
Stimmenkamm und den „Glocken-Kamm" betätigte.
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- Bei den Spieldosen gibt es drei Glockenarten.
- Die tassenförmigen und die stabförmigen (Glockenspiel-Glocken)
waren die zwei beliebtesten Glockenarten.
- Die tassenförmigen haben mehr Obertöne. Die stabförmigen Glocken
geben reinere Klänge ab und schwingen nach dem Anschlagen länger
nach.
-
- Polyphon, Kalliope, Lochmann „Original", Symphonion und die
meisten anderen deutschen Hersteller bauten sehr freizügig Glocken ein,
besonders bei Instrumenten mit größeren Platten.
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- Rohrglocken, die dritte Glockenart für Spieldosen, wurden von
Lochmann, Polyphon, Symphonion und anderen, besonders in sehr große Instrumente
eingebaut. Sie waren aber sehr selten im Vergleich zu Tassen- und
Stab-Glocken.
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- Große Lochplattenspielwerke
hatten einen separaten "Glocken-Kamm", der durch
die Nocken am Außenrand der Lochplatte über die Anreißräder
betätigt wurde.
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- In anderen
Geräten wurden statt Glocken Klangstäbe eingebaut. (Metallophone)
- Darüber
hinaus suchte man auch weitere Instrumente einzubauen, wie z.
B. Triangel, Trommeln, Harmonium und Klaviersaiten.
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- Einige
Hersteller boten Mehrplatten-Spielwerke an, bei denen zwei oder
drei Platten synchron spielten.
- Diese Platten
konnten gleiche Noten mit exakt übereinstimmender Schwingungsanzahl
oder solche mit schwach voneinander abweichender Schwingungszahl
wiedergeben.
-
- Darüber hinaus produzierte
man natürlich auch Spielwerke mit automatischen
Plattenwechslern.
- Dabei konnten
die Platten aus einem Magazin entnommen und nach dem Abspielen
in ein anderes gestellt oder aus einem Magazin gezogen und nach
dem Abspielen in das gleiche Fach des Magazins zurückgesteckt,
sowie nachfolgend eine andere Platte gezogen werden.
-
- Es gab
auch Lochplatten mit mehreren Lochreihen. Jede Lochreihe enthielt
eine andere Melodie, die sich jeweils durch seitliches Verschieben
der Platte wiedergeben ließ.
-
- Weitere
Spielwerke
- Spieldosen
mit mehreren Platten (Parallelplatten)
- Es gab
Spieldosen, die so ausgerüstet waren, daß zwei oder drei Platten
synchron abspielbar waren. Die berühmteste ist die "Symphonion-Eroica",
ein Instrument für drei Platten, das in großer Zahl während
der 1890er und Anfang der 1900er Jahre produziert wurde.
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- Die Platten,
die mit A , B und C markiert waren, wurden in zwei Typen hergestellt.
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- 1.) Alle
drei Platten hatten exakt das gleiche Arrangement.
- 2.) Die
drei Platten hatten jede ein etwas abweichendes Arrangement.
-
- Übrigends,
die amerikanische
Filiale der Symphonion Musikwerke - die Symphonion Manufacturing
Company - baute ein 3-Platten Instrument in einem anderen Format
als die "Eroica".
-
- 2-Platten-Instrumente
wurden von mehreren Firmen, einschließlich Symphonion, Lochmann
mit der "Original" Serie, Zimmermann (Adler und Fortuna)
und Ehrlich (Monopol) gebaut.
- Aber
das einzige Mehrplatten-Instrument mit großer Stückzahl war
das Symphonion-Eroica.
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- Hier
3 Abbildungen der berühmten Symphonion-Eroica aus Leipzig.
Hergestellt um 1897.
- Platten
Durchm. jeweils 30 cm.
- Höhe der
Uhr 205 cm - Breite 69 cm - Tiefe 46 cm.
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-
- Auch Bodenstanduhren
- wurden mit Metallplatten-Spielwerken kombiniert.
Siehe 2 Fotos.
-
- Das Uhwerk kommt
von dem bekannten Hersteller Lenzkirch aus dem Schwarzwald.
- Außerdem
ist ein Plattenspielwerk eingebau. Auslösung durch manuellen Zug,
- oder durch das
Uhrwerk selbst. Plattendurchmesser = 40 cm. Höhe der Uhr 225 cm.
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- In Deutschland findet man gelegentlich auch
einen sog. Gambrinus der auf
einem Faß mit einem eingebauten Spielwerk sitzt. Der Gambrinus
ist ein gesuchtes Sammlerstück und entsprechend
wertvoll.
- Gambrinus
ist der Erfinder des Bierbrauens - Schutzherr der
Brauer - um 1500 erwähnt.
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- Symphonion
No. 25 GS
- »Gambrinus«
- Mit
Münzbetrieb.
- Für
Platten Ø 11 ¾"
- Gambrinus Detailfoto
von
innen
-
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-
- Etwas ganz
besonderes
baute die Firma
Otto & Sons in Jersey City, USA.
- Es handelte sich um sog. Cuff
- Boxes.
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- Übersetzt bedeutet
das etwa
"Manschetten/Stulpen-Spieldosen".
- Drei Cuff-Boxes können
Sie hier sehen:
- An die Stelle der Lochplatte trat hier
ein sich nach einem Ende hin verjüngender Blechzylinder (Kegelabschnitt),
der sich auf ein Gestell stecken ließ.
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- um
1895
- CAPITAL "Cuff" box
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- Die "Noten"
waren auf dem Kegel-Zylinder
als Nocken gestiftet wie bei der
Walzen-Spieldose. Die Nocken betätigten das Anreißrad, welches
seinerseits den Tonkamm zum Klingen brachte.
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- Diese Musikdose
hatte ein atypisches Design, ein Hybrid des früheren Zylinders
und der neueren Metallplatten. Diese Geräte wurden nur ungefähr
2 Jahre gefertigt. Sie sind sehr
selten und entsprechend wertvoll. Von interessierten Sammlern
daher hoch gehandelt.
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