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Spieldosen
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Das absolute Standard-Werk - über
selbstspielende mechanische Musikinstrumente
- in engl.
Sprache mit sehr vielen originalen s/w Fotos
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- Encyclopedia
of Automatic Musical Instruments
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- Q. David Bowers - Vestal-Press/New
York - ISBN 0911572082
- Über 1000 Seiten - Spieldosen/Spieluhren
(Zylinder und Platte),
Automaten, selbstspielende
Orgeln, Orchestrions, Pianos, die ganze Palette selbstspielender
Instrumente mit sehr vielen Infos.
- Dieses
Buch ist u.a. hier
zu beziehen !
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- Datierung von alten
Walzen-Spieldosen
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- Mit
wichtigen Tabellen (!)
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- In der zumeist englischsprachigen Literatur über mechanische
Musikinstrumente finde
- sich vielerlei Hinweise zur Datierung von
Walzenspieldosen. Hier soll der Versuch gemacht werden, diese Information
zusammengefasst darzustellen.
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- Die Erfindung der Walzenspieldose wird Antonie Favre aus
Genf zugeschrieben, der 1796
- ein Spielwerk in einer Zinndose, basierend auf
Zungenkamm und Stachelrad einbaute. In
- den folgenden Jahren wurden Spielwerke
dieser Art in Siegelringe, Taschenuhren, Schnupftabaksdosen, Necessaires u.in
größerer Form auch in Sockel von Tischuhren eingebaut.
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- Erst ab ca. 1820 wurden
Walzenspieldosen in der Form gebaut, wie sie heute bekannt sind. Sie sind an
ihrem schlichten Gehäuse zu erkennen, das nicht furniert ist. Der Kamm besteht
nicht aus einem Stück, sondern aus einzeln verschraubten Zähnen und später aus
Gruppen von 2 - 5 Zähnen.
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- Der einteilige Kamm ist vor 1820 nur vereinzelt zu
finden, verdrängte aber im Laufe der Zeit immer mehr den Kamm aus einzelnen Zähnen
oder Zahngruppen.
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- Ab ca.
1850 wird nur noch der einteilige Kamm eingebaut. Die
Walzenspieldosen aus dieser Zeit zeichnen sich durch kleine Gehäuse aus, die
kaum größer sind als das Spielwerk, sie haben zumeist 4, höchstens 6 Lieder.
Die Grundplatte ist immer aus Messing.
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- Um 1840 begann die industrielle Fertigung von
Walzenspieldosen, d.h. es wurden größere Stückzahlen produziert und infolge der
Konkurrenz wurden Verbesserungen eingebaut" wie z.B.Glocken und Trommel.
Zu Beginn wurde diese "Zusatzinstrumentierung" versteckt unter dem
Spielwerk eingebaut, später war sie dann sichtbar zumeist hinter der Walze
angebracht.
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- Ab 1870 wurde die polierte Messinggrundplatte durch eine gerippte
Gußeisenplatte abgelöst, die mit Bronze- oder Silber-Farbe angestrichen wurde.
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- Die wohl bekanntesten Hersteller von Walzenspieldosen waren
die Gebrüder NICOLE
- (Nicole Fréres).
- Sie produzierten von 1815 bis 1903 Walzenspieldosen
von gleichbleibend hoher Qualität, welche alle mit dem Namen Nicole Fréres im Kamm
gekennzeichnet sind und eine Seriennummer in der Grundplatte tragen.
-
- Auf Grund
dieser Seriennummer lassen sich Walzenspieldosen von Nicole Fréres leicht
datieren.
- Leider findet man von keinem anderen Hersteller so genaue
Daten über ihre Produktion.
- Zum Schluß sollte noch ein weiteres Hilsmittel außerhalb
der bisher aufgeführten Kriterien erwähnt werden. Mit Hilfe eines Opernführers
oder ähnlicher Werke, die die Erstaufführung der Musikwerke des vorletzten bzw.
letzen Jahrhunderts angeben, kann über die Musiktitel auf das frühest mögliche
Baujahr der Spieldose geschlossen werden.
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- Datierungstabelle
für Walzen-Spieldosen
- des Herstellers Nicole Fréres
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- Seriennummer
bis
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- Jahr
bis
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- 19.000
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- 1839
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- 25.000
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- 1843
|
- 27.000
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- 1845
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- 29.000
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- 1847
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- 35.000
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- 1860
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- 38.000
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- 1861
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- 40.000
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- 1863
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- 41.000
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- 1870
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- 43.000
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- 1872
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- 44.000
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- 1880
|
- 46.000
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- 1882
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- 50.000
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- 1888
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- 52.000
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- 1903
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- Die wichtigsten Kriterien zur generellen
Datierung von
- Walzenspieldosen sind
in der folgenden Tabelle zusammengefasst
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- Datierung
von alten Walzen-Spieldosen.
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- Das Original
der
einzigen Tabelle
- im Internet zur
Altersbestimmung
- für Walzen-Spieldosen gibt es hier!
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- Liebhaber
von
- Polyphon und Symphonion
- Lochplatten-Spieldosen
- finden hier zwei weitere
wichtige Tabellen.
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- Es wird
ein Zusammenhang zwischen den Gerätetypen
- und
der verwendeten Lochplattengröße hergestellt.
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