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Informationen zu Spieldosen gibt es auch bei
WIKIPEDIA.
Sie können dort gern Ihre eigenen Erkenntnisse
hinzufügen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen.
- Ich bin Urheber des
Originaltextes.
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- Technische Details
zu Walzen-Spieldosen
- 1796
- 1900
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Teil 1 -
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Durch
Anklicken der Fotos öffnet sich ein zweites Fenster
- mit
einer vergrößerten Darstellung !
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- Walzenspieldose
mit Liedanzeiger (oben links)
- Zither-Effekt Mechanik
(über dem Tonkamm)
- Jacot´s
patented safety check verhindert das Durchdrehen
der Walze bei einem Defekt (Detail rechts oben)
- Ratschenaufzug
zum Aufziehen des Federwerks, links außen.
- Zwei
Schalter zum Ein- Ausschalten des Antriebs ON-OFF
(ganz rechts oben)
- sowie
für die Umschaltung - Melodie-Wiederholung oder Fortschaltung-
alle
Lieder werden kontinuierlich nacheinander gespielt.
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- Spieldosen
1796 - 1820
- Die
Erfindung der Musikdose geht auf den Genfer Uhrmacher Antoine
Favre-Salomon
zurück, welcher 1796
das Prinzip der klingenden Stahllamelle für eine musizierende
Taschenuhr anwendete.
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- Die
eigentliche Spieldose - wie wir sie heute kennen - wurde etwa
ab 1815
hergestellt. Es entstand eine neue Bauform von Musikwerken,
welche in Kamin- und Wanduhren eingebaut wirden. Das sog. cartel.
Damals war es eine Bezeichnung für den Sockel einer Wanduhr-
wurde aber später zu einem Begriff der größeren Musikwerke an sich.
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- Im
Zentrum der Spieldosenindustrie - im schweizerischen Genf und
Sainte Croix - werden um 1813
ca. 3000 Stück produziert.
- Das
Wachstum dieser neuen Industrie ist ganz erstaunlich, sodass
1827
bereits mehr als 16500
Spieldosen hergestellt werden können.
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- Beispiel für
ein kleines
- Zylinder-Musikwerk
um
1820
- mit einzeln aufgeschraubten
- Tonzungen
in Gruppen.
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- So
richtig ging es dann aber in 1860iger
Jahren los. Enorme Mengen
wurden in das Europäische Ausland und nach Übersee exportiert.
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- Eine
weltweite Wirtschaftskrise zwischen 1875
- 1880 unterbrach diesen
Trend abrupt. Die zweite Wachstumsphase setzte um 1878
ein und intensivierte sich ab ca. 1881.
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- Bereits
1887
ging über ein Drittel des gesamten Spieldosen-Exports
nur in die USA. Innerhalb von nur 11 Jahren - zwischen 1883
- 1894 - verdoppelte sich
die Jahresproduktion von 100
000 auf 200 00 Stück (!)
- Antique 5-Bell Cylinder Music Box by Paillard c. 1885
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- Am
Ende des 19. Jahrhunderts kündigt sich erneut eine große Krise
an.
- Ab 1896
beginnt die Nachfrage nach Spieldosen rapide zu sinken, der
Untergang einer spezialisierten Industrie steht bevor.
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- Was
war geschehen?
- Den
Grund können Sie am Ende dieser Seite nachlesen.......
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- Jede
Tonzunge musste einzeln
angefertigt,
- abgestimmt
und dann auf
- den Zungenbalken
- aufgeschraubt werden.
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- Wie man
sich denken
- kann, war das eine recht mühselige Arbeit.
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- Beispiel für
einzeln
- aufgeschraubte Tonzungen
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- Schlüsselaufzug
- Kraftausgleich mittels
- Schneckenrad
und Kette.
- Zylindermasse:
164x33 mm - 3 Melodien
- 86
einzeln aufgeschraubte Tonzungen.
- Die
Basstöne sind hier links
- und
rechts aussen,
- welches
den V-förmigen Kamm bedingt.
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- >
Hergestellt in Genf um 1818 <
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Klick
auf das Foto
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- Beispiel für
Tonzungen
- in
Segmenten aufgeschraubt.
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- Uhrensockel
m. Musikdose
- 92
Töne in 2er Segmenten
- >
Genf
um 1823 <
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Klick
auf das Foto
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- Wenige
Jahre später gelang es aber 4 bis 5
- Tonzungen aus
einem Stück Stahlblech
- anzufertigen, was eine große
- Verbesserung darstellte.
- Der Tonkamm
bestand hier aus einzelnen
- kleinen Tonkämmen, also völlig
- separaten
Segmenten.
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- Bereits
1810 gelang es einem Genfer
Hersteller mittels einer speziellen Fräsmaschine den Spielkamm
aus einem Stück Stahl herzustellen.
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- Was
ist eigentlich ein Tonkamm?
- Er
ist ein Objekt aus Stahl in der Form eines Kammes mit abgestuften
Zähnen von kurz nach lang. Diese Zähne dienen als Tonzungen.
Jede Tonzunge wird auf einen ganz bestimmten
Ton gestimmt.
- Zum Beispiel: C,
Cis D, Dis, E, F usw.
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- Mit
zunehmend tieferem Tönen vergrößerte sich die Länge der Tonzungen.
Für Basstöne
ergaben sich so unhandlich lange Zunge, so daß man die Spielwerke
in großen Kästen hätte unterbringen müssen. Eine Abhilfe war
das Anlöten von massiven Bleigewichten unter den Zungen, womit
sich die Zungenlänge bedeutend verkürzen ließ.
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- Erklärung
für das Foto:
- Gelber
Pfeil = angelötetes Bleigewicht
- Roter
Pfeil = Dämpferfeder
- Grüner
Pfeil = Konischer Stift zum
Festhalten der Dämpferfeder
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- Ein
drehender Zylinder, der mit Stahlstiften besetzt ist, tastet
diese Zungen ab und bringt sie in Schwingung, wodurch die Melodie
entsteht. Abgebrochene
Zungen sind also nicht so leicht zu ersetzten, da man den Ton
kennen muss, auf welchen gerade diese Zunge ursprünglich gestimmt
wurde.
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- Stiftwalzen
- Stiftwalzen haben den
Vorteil,
dass man sie seitlich verschieben kann. Das ermöglicht das Aufzeichnen
von mehreren Melodien auf derselben Walze.
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- Ursprünglich
sah man für die Stiftwalzen ein dünnes Messingrohr vor.
- Bei
den allerersten Spieldosen hatten die Stifte eine konische Form
und steckten ohne weiteren Halt in den Löchern des Zylinders
fest.
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- Bald
entwickelte man eine wirtschaftlichere Methode. Man verwendete
Stahldraht vom genauen Durchmesser der Löcher wobei man das
Einführen durch Anfeilen erleichterte.
- Hatte
man die Stifte schon vorher zugeschnitten, so presste man sie
mit einer Poussette in die Löcher und befestigte sie, in dem
man eine dünne Schicht Schellack
in den Zylinder goss.
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- Zum
Festsetzten der Stifthöhe montiert man den Zylinder auf seiner
Achse und diese wiederum auf eine Drehbank. Mit Hilfe von Feile
und Schleifstein, stutzte man die Stifte bis alle die richtige
Höhe hatten.
- Schon
ein winziger Unterschied von 3/100
mm wirkt sich auf das Anzupfen
der Tonzungen aus. Insgesamt eine Arbeit von
grösster Präzision.
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- Die
einzelnen Liedtitel sind im Abstand von ca.
0,4 mm auf der Walze
gestiftet.
- Ist
ein Lied zuende gespielt, bewegt sich der Zylinder also um 0,4
mm nach
- rechts
um das nächste Lied zu spielen, was höchste mechanische Präzision
erfordert.
- Diese
Stahl-Stifte haben oft einen Durchmesser von nur 0,3
mm (!) und stehen ca. 1
mm (!) von der Walzenoberfläche
hervor.
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- Die Anzahl der benötigten
Stifte schwankt je nach Größe und Durchmesser eines Zylinders
von 100 bis zu 30000, ja sogar 40000
Stück
!
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- Bald
fand man folgendes heraus: Goss man mehr Schellack in den Zylinder
als nötig war, um die Stifte zu befestigen, so verbesserte das
den Klang erheblich.
- Der
Zylinder tönte nicht mehr so spröde, womit unerwünschte Resonanzen
gemeint waren. Und die Bässe wurden verstärkt da der Zylinder
den Masse-Effekt der Platine unterstützte.
- So
"streckte" man die Füllmasse mit Stein- oder Ziegelstaub-
eine Mischung, die den Namen "Zement" erhielt.
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- Ein
großer Nachteil der Walzenspieldosen
bestand jedoch in ihrem begrenzten Musikrepertoire. Meist spielt
eine Walze 6 Musikstücke. Da die Walzen nicht austauschbar waren,
musste man - war man der Musik überdrüssig - eine neue Spieldose
kaufen. Ab 1885/86 erfand man aber die Plattenspieldose
mit leicht wechselbaren billigen Platten. Damit war dieses Problem
beseitigt.
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- Walzenspieldosen
ab 1820
- Ab
etwa 1820 wurden Walzenspieldosen in der Form gebaut, wie sie
heute kennen. Sie sind an ihrem schlichten Gehäuse zu erkennen,
das nicht furniert ist.
Der
Kamm besteht nicht aus einem Stück, sondern aus einzeln
verschraubten Zähnen
und später aus Gruppen von 2 - 5 Zähnen.
- Eine
Datierungstabelle finden Sie hier -->
-
- Vor
1820 ist der bekannte einteilige
Kamm nur selten zu finden. Ab
etwa 1850 wird nur noch
der einteilige Kamm eingebaut.
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Klick
auf die Fotos zum Vergrößern
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- Frühe
Le Coultre Musik Box
- 6
Musikstücke gestiftet, Schlüsselaufzug.
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- Frühe
Le Coultre
- Musik Box.
Um 1840.
- 6
Musikstücke. Schlüsselaufzug.
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- Die
Walzenspieldosen aus dieser Zeit zeichnen sich durch kleine
Gehäuse aus, welche kaum größer als das Spielwerk sind.
- Die Walzen sind meistens für vier, max. aber sechs Musikstücke
gestiftet. Die Grundplatte ist aus poliertem Messing.
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- Walzenspieldosen
ab 1840
- Ca.
um 1840 begann die industrielle
Fertigung von Walzenspieldosen. Infolge der Konkurrenz wurden
bedeutende Verbesserungen eingebaut - wie zum Beispiel Glocken
und Trommeln.
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- Zu
Beginn wurden diese "Zusatzinstrumente"
versteckt
- unter dem Spielwerk eingebaut.
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- Später waren sie dann
sichtbar; oft hinter der
- Walze angebracht.
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- Frühe
Nicole Freres Spieldose mit "versteckter"
Instrumentierung
- um 1850. Trommel
+ Kastagnette
- + 6 Glocken.
- 4 Musiktitel
gestiftet.
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Klick
auf das Foto
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-
Klick
auf die Fotos
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- Spieldose
mit 10 versteckten Glocken
- und
versteckter Blechtrommel.
- Rätschenhebel,
Zylinder 384x54 mm, 6 Melodien,
- Kamm
m. 106 Tönen, 10 Glocken m. 17 Schlegeln,
- 1
Blechtrommel (links) m. 10 Schlegeln.
- Alles
unter der Platine angeordnet.
- >
Alliez &Berguer - Genf um 1855 <
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- Walzenspieldosen
ab 1870
- Ab
1870 wurde die polierte
Messinggrundplatte durch eine gerippte
Gußeisenplatte abgelöst, welche
mit Bronze- oder Silberfarbe angestrichen wurde.
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- Die
wohl bekanntesten Hersteller von Walzenspieldosen waren die
Gebrüder Nicole
(Nicole Frères).
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- Sie produzierten
von 1815 bis 1903 Walzenspieldosen von gleich bleibend hoher
Qualität, die alle mit dem Namen Nicole Frères im Kamm gekennzeichnet
sind und eine Seriennummer in der Grundplatte tragen.
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- Frühe
- Nicole Frères
Spieldose
- um
1835
- mit 4 Musikstücken.
-
- Walzenlänge
nur 14 cm,
- mit
dem um diese
- Zeit
üblichen
- Schlüsselaufzug.
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Klick
auf das Foto
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-
- Eine
Datierungstabelle für Nicole
Frères Walzenspieldosen
- finden
Sie hier --->
-
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- Frühe
Nicole Frères
Spieldose
- 6
Titel gestiftet - Walzenlänge 28 cm -
- Kamm
mit 106 Zähnen.
Klick
auf die Fotos
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- Klangbeispiel
einer kleinen Walzen-Spieldose
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- Piano-Forte
Spieldosen und deren Varianten
- Eine raffinierte Neuerung war die sogenannte
piano-forte-Spieldose.
- Oder
auch forte-piano
Spieldose genannt.
- Nicole Freres Forte Piano Music Box:
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- Um
das Jahr 1840 führte man diese Art Spieldosen auch mit 2 Kämmen ein.
Der eine Kamm tönt dabei laut (forte), während der andere leise
(piano) klingt.
-
- Dafür
gab es verschiedene Möglichkeiten
|
Klick
auf das Foto
- Piano-Forte
Spieldose
- hier
mit
2 Tonkämmen.
- 4
Melodien - 111 Forte
- und
58 Piano Tonzungen.
- Fa.
Metert & Langdorff
- >
Genf um 1848 <
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- 1.
Durch kurze Stifte beim leisen (piano) und lange
Stifte beim lauten (forte) Kamm.
- Das
bewirkte natürlich ein unterschiedlich starkes Anzupfen
der
Tonzungen.
- Die
Kämme werden abwechselnd gespielt, was beachtliche Klangeffekte
ergab. Bei besonders lauten Stellen des Musikstücks ließen sich
beide Kämme zugleich anreißen. Um ein exakt gleichzeitiges
Ansprechen zu erreichen, war eine besonders präzis ausgeführte
Bestiftung nötig.
-
- 2.
Beide Tonkämme werden durch gleich lange Stifte auch gleich
stark angezupft. Der leise/piano Tonkamm hat aber leichtere
Bleigewichte und dünnere Zungen, deshalb klingt er etwas leiser.
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- 3.
Diesen
Spieldosen-Typ gab es häufig auch mit nur einem Kamm, das Prinzip
war das gleiche. Die Tonzungen werden von langen und kurzen
Stiften unterschiedlich stark angezupft, wodurch leise und laute
Töne entstehen. Die Herstellung dieser Stiftzylinder mit unterschiedlichen
Stiftlängen war ausgesprochen aufwendig (!)
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- Spieldosen
mit zusätzlichen Glocken und Trommeln
- Orchester-Spieldosen
- Antique Musical Organ Box with 9 Bells and Drum:
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Orchester-Spieldose -
- 6
Glockenhalbschalen,
- Glockenhämmer als Chinesen,
- Trommel u. Kastagnette,
- 2x Zither-Effekt
und
- pneumatische Harmonika.
- >
Schweiz/Genf um 1890 <
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- Ab
etwa 1850 wurden in die Musikdosen
noch Zusatz-Instrumente eingebaut.
- Beliebt war der Einbau eines zusätzlichen Glockenwerks.
Die
Glocken - meist in Halbschalenform - wurden von einem separaten
Kamm -
ebenfalls über die
Walzenstifte - gesteuert.
- Manchmal
waren es bis zu zwölf und mehr Glocken.
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Das absolute Standard-Werk
- über
selbstspielende mechanische Musikinstrumente
- in engl.
Sprache mit sehr vielen originalen s/w Fotos
-
- Encyclopedia
of Automatic Musical Instruments
-
- Q. David Bowers - Vestal-Press/New
York - ISBN 0911572082
- Über 1000 Seiten - Spieldosen/Spieluhren
(Zylinder und Platte),
Automaten, selbstspielende
Orgeln,
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- Luftinstrumente
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- Weiteren
Zusatzklang boten die voix
céléstes - die sogenannten Engelsstimmen.
- So
bezeichnet man die Zungenpfeifen, die von einem Blasebalg mit
Luft versorgt werden. Zur Ansteuerung dienen Stiftbrücken auf
dem Zylinder.
- Dieses
Zusatzinstrument benötigt eine große Präzision bei der
Herstellung und Montage. Auch Orgelpfeifen wurden in einzelne
Spieldosen eingebaut.
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- Hier
eine weitere sehr
interessante und wertvolle
- Orchestrion
Flute Spieldose mit Zungenstimmen.
- Völlig
OHNE
Tonzungen (!)
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- In
der Mitte die Zungensektion für die Harmonika,
die
- Kämme links und rechts dienen zur Steuerung
von
- Glocken,
Trommel und Kastagnetten.
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Vermutl. Sainte-Croix um 1890 -
- Ratschenaufzug,
Zylinder 175x62 mm,
- 10 Melodien mit Melodienanzeiger,
- 20
Zungenstimmen, 3 Glocken, Trommel, Kastagnette.
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- Zither
oder Mandolineneffekt
- Der
Zither-
oder auch Mandolineneffekt
wird dadurch hervorgerufen, indem eine Rolle "Seidenpapier" in
leichtem Kontakt mit dem melodiespielenden Tonkamm/Tonzungen
gebracht wird.
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- In der Mitte des Tonkamms befindet sich dazu
eine entsprechende Vorrichtung.
- Das "Seidenpapier"
wird durch die schwingenden Tonzungen angeregt, und
schwingt entsprechend mit. (Ähnliches Prinzip wie das Kinderspielzeug
Kamm mit
Seidenpapier bespannt und ansummen)
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- Die
folgenden 3 Fotos zeigen das sehr anschaulich.
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- Diese Zither-Vorrichtung
weist einen Hebel auf, mit welchem der Kontakt zum Tonkamm manuell
hergestellt und wieder gelöst werden kann.
- Dieses
Akzessoire erschien erstmals bei hochwertigen Spieldosen, die
Jaccard-Walther aus Sainte-Croix 1876 auf einer Ausstellung
präsentierte.
- Dieser
Effekt ahmte also den Klang des populären Volksmusikinstruments
nach.
-
- Paillard Bell and Drum Mandoline Expressive Antique Cylinder Music Box:
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- Dem
Erfindungsgeist waren offensichtlich keine Grenzen gesetzt.
Zum Schluß wurden raffinierte Konstruktionen mit zahlreicher
Instrumentierung ersonnen, welche man auch Orchesterspieldosen
nannte.
- Es
kamen kleine Trommeln,
Orgelpfeifen,
Glocken, Kastagnetten und Pauken und vieles mehr hinzu.
-
- Dabei
hatten diese techn. Zugaben mehr Schaucharakter.
Klanglich waren sie von untergeordneter Bedeutung.
Ja, es gibt Sammler alter Spieldosen, welche das zusätzliche "klappern"
von Trommeln und Kastagnetten als unangenehm und störend empfinden.
- Dennoch
werden gerade diese Spieldosen heute sehr gesucht, und sind
entspechend wertvoll
und teuer (!)
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- Hier
ein sehr
schönes Beispiel einer Bremond
Orchesterspieldose mit 33 cm
Walze,
- Trommel,
Kastagnetten und 6
Glocken. Sechs Melodien pro Walze.
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-
-
Klick
auf die Fotos
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- Walzenspieldose
- Piano
- Forte mit
- 6
Glocken, Trommel
- Spielt
8 Titel
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- Walzenspieldose
- (Paillard
Ste.Croix)
- 5 Glocken, Trommel,
- Kastagnetten, Zither-Effekt.
Spielt
12 Titel
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- Frühe
Walzenspieldose mit
- 3 Glocken,
Trommel,
Kastagnetten
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- Walzenspieldose
- mit
2 Glocken,
- Trommel,
Kastagnetten
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- Mit
Münzeinwurf engl.
= Coin operated
-
Klick
auf das Foto
-
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- Geschäftstüchtige
Restaurantbesitzer kamen auch auf die Idee
mit der Musikdarbietung von Walzen-Spieldosen
Geld zu verdienen.
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- Coin operated antique music Box:
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- Also
konstruierte man einen entsprechenden Münzeinwurf.
- Nach Einwurf des Geldes begann sich die
Walze zu drehen.
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- Oder
man ließ die "Puppen tanzen".
Auf
dem linken Foto sieht man
- das
Beispiel
einer
Spieldose mit drei - sich zur Musik drehenden
- Püppchen.
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- Weitere
Beispiele einer Walzen- Spieldose
- mit Münzeinwurf kann man hier sehen.
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- Sehr
schönes Beispiel
- eines
kleinen 5-Pfg
- Münzautomaten.
- Kleines Tischgerät
mit
- Trommel und
Glocken.
- Vermutlich
für Gaststätten !
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- Wechselbare
Walzen / Interchangeable
Cylinder Music Box
- Ungefähr 1850 kamen die ersten Spieldosen
mit auswechselbaren Walzen in
den Handel.
Dadurch erhielt der
Käufer die Möglichkeit, auch später noch weitere Walzen mit
neuen Melodien nachzubestellen.
- Mermod Freres Interchangeable Cylinder Music Box:
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- Diese
auswechselbaren Walzen wurden gesondert für eine bestimme Spieldose
angefertigt und mit dieser auch geliefert. Eine Austauschbarkeit
mit den Walzen anderer Spieldosen war allerdings nicht gegeben.
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- Hier
das Fotos eines Melodienzettels einer
erstklassigen Walzen-Spieldose
- um
1883 des Genfer Herstellers
B.A. Brémond mit 4 austauschbaren Walzen.
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- Ein absolutes
Top-Produkt damaliger Handwerkskunst kann man auf den folgenden
3 Fotos sehen.
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Walzenspieldose
kompl. mit Aufbewahrungs-Tisch für sechs Walzen (!)
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- Mit austauschbaren
Walzen befaßte sich hauptsächlich die Firma Mermod
Fréres, wie man es
- bei
dieser schönen Walzenspiel-Dose sehen kann.
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- Mermod
Fréres legte schließlich großen Wert darauf, dass man die Walzen in
allen Spieldosen
- derselben
Bauart abspielen konnte.
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- Revolver-Spieldosen
- Ganz ausgeklügelt war das System
der Revolver-Spieldose. Ähnlich einem Patronenlager waren
hier drei, vier oder sechs Walzen kreisrund angeordnet.
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- Waren die
sechs Melodien pro Walze abgespielt, drehte sich der
- Mechanismus
um eine Walze weiter.
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- Eine sehr schöne Detailansicht der Revolver-Mechanik
kann man
- auch
hier
sehen.
|
Klick
auf das Foto
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- Duplex-Spieldosen
- Man stellte auch Spieldosen mit zwei
Zylindern her. Dass zur Fertigung solcher Duplex-Dosen ganz besondere
Präzision nötig war, muss wohl nicht speziell erwähnt werden.
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- Technische
Zeichnung
- der re. Spieldose
-
- Der
Mechanismus besteht aus zwei
- synchronisierten
Spieldosen.
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- Die
Verdoppelung bringt größere Lautstärke.
- Da das Lagerspiel die
Synchronizität beeinträchtigt,
- ist die
Wiedergabequalität nicht unbedingt
- hervorragend.
Es
gibt verschiedene
- Patente
für Duplex-Dosen.
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Duplex
Spieldose -
- Doppeltes
Werk m. Kurbelaufzug
- und je zwei Federgehäusen.
- Vernickelt, zwei identische
- Zylinder a´
330x62
mm
- 10 Melodien.
- >
Sainte-Croix
um 1895 <
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Duplex
Spieldose -
- Zwei
Zylinder 171x62 mm auf einer
- Achse angeordnet.
Ratschenaufzug.
- 10
Melodien - Zwei Tonkämme
- a´
30
Tonzungen
- >
Ami
Rivenc, Genf um 1890 <
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- Plérodiénique-Spieldosen
- Um auch Melodien spielen zu können, deren
Länge mehrere Umdrehungen einer Walze benötigte, erfand man
die sogenannte Plérodiénique-Spieldose.
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- Plérodiédique
Spieldose,
- 2
Federgehäuse hintereinander,
- Zylinder
442x62 mm, 2 Melodien auf
- 6 Umgänge,
2 Kämme
- mit
79 und 78 Tönen.
- Um 1890
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Klick
auf die Fotos
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- Hier ist der Zylinder
in der Mitte geteilt - eigentlich sind es zwei Walzen.
- Die seitliche
Verschiebung der beiden Walzenteile geschieht nun nicht gleichzeitig,
sondern in einem bestimmten zeitlichen Abstand.
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- Eine Walze spielt,
die andere wird in der Zwischenzeit seitlich verschoben. So
können Melodien
- bis zu sechs Umgängen ohne Unterbrechung abgespielt
werden.
- Dieses
System wurde 1882 von A. Jeanrenaud für die Fa. Paillard patentiert.
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- Semihelicoidal-Spieldosen
- Diese
Spieldose erlaubt ein kontinuierliches
Spiel über mehrere Umdrehungen
des Zylinders. Die Stifte folgen dem Spurwechsel. Ein spezieller
Mechanismus gestattet das Abstellen nach dem Ende jeder Melodie,
obwohl diese jeweils mitten in einer Umdrehenung aufhören.
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- Am
Ende der 6. Umdrehung wird durch eine spezielle Vorrichtung
der Zylinder vom Tonkamm wegbewegt, um das Zurückkehren auf
die 1. Spur zu ermöglichen. Ohne diese Bewegung würden die Zylindestifte
den Tonkamm beschädigen.
-
Klick
auf das Foto
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- Spieldose
mit Semihelicoidal
- gestiftetem
Zylinder.
- Zylinder
430x80 mm, drei unterschiedlich
- lange
Melodien auf 6 Umgänge,
- 2
Kämme mit 82 und 81 Tönen.
- >
Vermutlich Genf um 1890 <
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- Sublime-Harmonie
Spieldosen
- 1874
ließ sich Charles Paillard die Sublime-Harmonie-Disposition
patentieren. Diese bestand in zwei oder mehreren Tonkämmen,
die jeweils eine vollständige Tonreihe enthalten.
- Diese
Tonkämme werden leicht verschieden - schwebend - gestimmt, so
dass beim Zusammenklingen ein intensiver Klang entsteht. Antique music box christmas tunes:
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- Sublime-Harmonie
Spieldose
- 4
getrennte Tonkämme 37, 37, 24, 24 Töne.
- Zylinder
432x61 mm, 8 Melodien.
- Bei
dieser Dose sind die beiden rechten Kämme
- gleich gestimmt. (Sublime-Harmonie-Disposition)
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- Die
beiden linken werden für die Akzentuierung
- der
Melodie gebraucht.
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- >
J.H. Heller - Bern, um 1880 <
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Klick
auf das Foto
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- Sublime-Harmonie
Orchester Musikdose.
- Hersteller:
Mermod Frères in Ste-Croix ca. 1885
- Werk
vernickelt, 3 Chinesen schlagen auf 6 Glockenschalen.
- Man
sieht deutlich die 2 Kämme, der Sublime-Harmonie
Mechanik.
- Zylindergröße:
29 x 7 cm. Gehäuse: 65 x 38 x 32 cm.
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auf das Foto
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- Es ist unglaublich, was in dieser Zeit
alles
patentiert
- und erfunden wurde....
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- Zum
Beispiel der sogenannte "Fallschirm",
der bei einem
Zahnradbruch das Werk sofort blockiert und zum Stillstand bringt.
- Das
war Jacot´s safety check - patented 22. sept. 1886
-
- Oder der mechanische Geschwindigkeitsregler
für eine stufenlose Veränderung der Geschwindigkeit. Der geräuschlose
Aufzug, der Kurbelaufzug usw.......
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- Zylinderspieldose
mit 56 cm langer Stiftwalze. 200 Kammzähne. Um
1860
- Antique Music Box supermandoline full programme:
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- Große Musikdosen wurden zu Zehntausenden,
kleinere zu Hunderttausenden hergestellt. Abnehmer fanden sich
in allen Ländern der Erde. England, Russland, Amerika, China,
Indien und der Orient gehörten zu den Kunden der begehrten schweizerischen
Spieldosen.
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- Es ist erstaunlich, wie auch mit größter
Selbstverständlichkeit chinesische oder indische Musik auf die
Walzen gestiftet wurde. Musik, die doch bestimmt in den Ohren
von Schweizern recht fremd klingen musste.
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- Bereits seit 1836 hatte St. Croix die
Stadt Genf in der Produktion von Musikdosen überflügelt. Aber
1887
bekam der Höhenflug der Industrie einen ersten Dämpfer.
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- Die
Lochplatten-Spieldose wurde erfunden
- In Leipzig-Gohlis
erfand 1886/87 Paul
Lochmann die Lochplatten-Spieldose.
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- Dadurch wurde eine große
Konkurrenz zur Walzen-Spieldose geschaffen, denn diese Erfindung vereinigte den Vorteil
der Austauschbarkeit der Melodien mit bedeutend geringeren Herstellungskosten.
- Die Fabrikation einer Lochplatte
war
um einiges einfacher und billiger als das Zeitraubende Bestiften
einer Zylinderwalze.
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- Die Schweizer
Konstrukteure aus St. Croix ließen sich
aber nicht entmutigen und versuchten mit den Konkurrenten -
vor allem aus Deutschland - mitzuhalten.
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- Einen
originalen
Bericht der Zeitschrift
- "Der Deutsche
Instrumentenbau"
- zu
Polyphon Plattenspielwerken können Sie hier lesen.
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- Eine andere Erfindung hatte dann allerdings eine
noch viel einschneidendere Konsequenz als die Erfindung
der Platten-Spieldose. Der Phonograph !
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- Entscheidend war, dass bereits 1877 Thomas Alva Edison
den Phonographen als Patent anmeldete. Damit begann ein neues Zeitalter der
Tonaufzeichnung.
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- Erstmals
konnten Töne aufgenommem, und danach wiedergegeben werden. Wenn
auch noch in erbärmlicher Qualität. Das war natürlich
trotzdem eine Sensation.
- Wer macht sich heute - im Zeitalter der digitalen
Aufzeichnung auf CD´s und DVD´s - schon darüber Gedanken (!)
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- Und bereits
10 Jahre später -1887 - erfindet der deutschstämmige
Amerikaner Emile Berliner das
Grammophon.
Die Schallplatten-Vervielfältigung mittels Schellack-Schallplatte
erfand man in den Jahren 1892-95.
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- Nicht nur der Phonograph, auch die elektrischen
Klaviere und Orchestrione begannen ihren Siegeszug
- eine Industrie - die vor allem in Deutschland und den USA ansässig war und ihren
Höhepunkt um das Jahr 1923 erreichte.
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- Doch die Krisenzeit der
30-iger Jahre brach auch dieser Industrie das Genick.
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- Interessanterweise
ist sie heute völlig verschwunden, während die Spieldosenindustrie -
wenn auch in sehr kleinem Rahmen - auch heute noch aktiv ist.
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- Am selben Ort, an dem früher für Fürsten,
Kaiser und Könige Musikdosen hergestellt wurden, werden immer noch
Spieldosen hergestellt. Wo?
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St. Croix
in der Schweiz
ist auch heute noch ein Begriff für viele
begeisterte Kunden
in der ganzen Welt. Wenn Sie weiterlesen möchten wie es mit
den Spieldosen bis zur heutigen Zeit weiterging,
klicken Sie hier.
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