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- Dieser
Automat wurde von Jean-Marie PHALIBOIS in Paris hergestellt.
- Umfangreiche
Infos
zum Hersteller Phalibois am Ende dieser Seite, oder...
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- Der
Korpus ist ein schwarzer
Holzsockel mit der für den Hersteller Phalibois typischen Hohlkehle.
Der
- Baum wurde aus einer Art Papiermache gefertigt und
täuschend echt farblich koloriert.
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- Vorderansicht
mit Glasdom - Höhe 70 cm
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- Vorderansicht
ohne Glasdom
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- Echte getrocknete
Blätter und Gräser. Meist befestigt mittels dünnen Drähtchen.
- Die Blüten wurden aus
Stoff gefertigt und detailgetreu zusammengesetzt.
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- Detail
Vorderansicht
- ohne Glasdom
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- Blüte
aus Stoff. z.T. eingefärbt
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- Der
eigentliche Hit sind aber die vier echten präparierten Vögel
(!)
- Zwei Kolibris und zwei Tangaren. (Tangaren sind südamerikanische bunt gefiederte Singvögel)
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- Oberer
Vogel (Tangare)
- bewegt
die Flügel
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- Oberer
Vogel (Tangare)
- bewegt
die Flügel
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- Rechter
Vogel (Kolibri)
- springt
von Ast zu Ast
- und
dreht sich dabei
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- Die zwei Kolibris
springen von einem Ast zu einem anderen Ast.
- Während des
Springens drehen sie sich auch noch dabei.
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- Linker Vogel
(Kolibri)
- springt
von Ast zu Ast
- und
dreht sich dabei.
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- Rechter
Vogel (Kolibri)
- springt
von Ast zu Ast
- und
dreht sich dabei.
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- Der
unten sitzende Vogel - die Tangare - nippt in Intervallen
Wasser aus einem simulierten Teich.
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- Der
Vogel
unten nippt
- aus dem Teich
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- Der
Vogel
unten nippt aus
- dem Teich
Detailansicht
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- Uhr
- Wasserfallautomat - Teich
- nippender
Vogel (Tangare)
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- Der
Teich
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aus kolorierter Metallfolie -
- wird
von einem simulierten
- Wasserfall
gespeist.
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- Die
Simulation besteht aus
- einem
sich drehenden
- gewendelten
Glasstab.
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- Wasserfallautomat+Teich+
- nippender
Vogel (Tangare)
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- Papier-Pappmache,
- modellierte Landschaft
- mit Sträuchern
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- Im Baumwipfel
- ganz
oben sitzt
- die zweite Tangare.
- Dieser Vogel flattert
- leicht
mit den
- gespreizten
Flügeln.
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- Rechts
daneben ein
- echter Schmetterling.
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- Echte
getrocknete Blätter mit
- Draht
an den Ästen befestigt.
- Oberer
Vogel - zweite Tangare -
- mit Schmetterling rechts.
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- Detail
- Echter Schmetterling
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- Die Automatensteuerung
ist im Holzsockel untergebracht.
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- Der Antrieb besteht aus einem
kräftigen Federzugwerk mit Untersetzung, sowie einem großen Windflügel
zur Drehzahlregulierung.
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- Alles ist
ähnlich wie bei den Walzenspieldosen
aufgebaut.
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- Am Federzugwerk befindet
sich eine Seilrolle, über diese und
weitere Umlenkrollen wird ein Wasserfallautomat in Drehbewegung
versetzt.
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- Dieser besteht aus einem gewendelten
geschliffenen
Glasstab, welcher bei Drehung herabfließendes Wasser in einen
Teich suggerieren soll.
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- Das
Federzugwerk
treibt über die zentrale
- Welle alle
6
Steuerscheiben an und sorgt für die Bewegungen.
Darunter eine Seilrolle. Damit wird
- über eine umfangreiche
Seilführung der
- gewendelte Glasstab
(Wasserfall) in eine
- schnelle
drehende Bewegung
versetzt.
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- Mittels
einer zentralen Achse werden 6 Holz-Exzenterscheiben aus
Buchsbaum
- in
Bewegung gesetzt. Über diese 6 Exzenter- Nocken- Scheiben werden 8 verschiedene voneinander
unabhängige
Bewegungsabläufe gesteuert.
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- Gesamtansicht
der
- Automaten-Mechanik
- ohne
Blasebälge.
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- 1.
Gesamtansicht der
- Automaten-Mechanik
mit den
- neuen
reparierten Blasebälgen.
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- 2.
Gesamtansicht der
- Automaten-Mechanik
mit den
- neuen
reparierten Blasebälgen.
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- Vier einzelne
Holz-Exzenterscheiben aus Buchsbaum
steuern die Spring-
und Drehbewegungen der beiden Kolibris.
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- Eine
separate Scheibe steuert die Trink- Nippbewegungen des unteren
Vogels. Eine
separate Scheibe ist als Doppel- Excenterscheibe vorhanden,
- mit zwei
getrennten Nockenreihen.
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- Diese
beiden Nockenreihen bewegen völlig unterschiedlich beide
Blasebälge um
- das leise Zwitschern zu ermöglichen.
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- Bedeutung
der Holz-Exzenterscheiben
- von
links nach rechts:
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- Doppel-Zackenscheibe zum
- Antrieb
der Blasebälge.
- Vier Einzelscheiben zur Steuerung
- der
springenden und sich
- drehenden
Kolibris.
- Eine Einzelscheibe zur Steuerung
- der Nipp-Trinkbewegungen
- des
unteren
Vogels.
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- Detailansicht
Exzenterscheiben
- aus
Holz (Buchsbaum)
- mit
Federhaus
- und Antriebseinheit.
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- Außerdem
bewegt parallel zur Blasebalgbetätigung eine Hälfte dieser
Doppel- Excenterscheibe noch das Flügelschlagen der ganz
oben sitzenden Tangare.
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- Zusammen
also 8 verschiedene, getrennte Bewegungsabläufe (!)
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- Ein
größeres Problem ergab sich bei der Stimmerzeugung.
Die original Blasebälge waren defekt. Die
Belederung war undicht und alles viel zu
schwergängig da das Leder (?) verhärtet
war.
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Wie
eine Zwitscherfunktion (ohne Kolbenpfeife!)
zustande kommen sollte war unklar.
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- Gott
sei Dank gab es im Schwarzwald einen handwerklich
begabten Fachmann, welcher die Bälge mit einem speziellen Gewebe-Material
völlig neu beklebte.
- Die
Bälge waren nun wieder dicht und sehr leichtgängig.
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- Das
neue, sehr dünne spezielle Gewebe ist kein
Leder, verhärtet nicht und macht mind. 1
Million Bewegungen mit.
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- Er
fand auch heraus, wie die Tonerzeugung
- das leise Zwitschern - vor über 100 Jahren
technisch realisiert wurde.
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- Die
alten defekten - undichten und schwergängigen
- Blasebälge.
- Länge
97 mm - Breite 19 mm
- Hub
7-15 mm
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- Die
neuen Bälge mit
- Spezialgewebe
beklebt und mit
- neuen "Zwitscher"-Membranen.
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- Exzenterscheiben,
Mittelachse,
- Antriebseinheit mit Federhaus,
- Seilführung für den Wasserfall.
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- Detailansicht
der beiden Bälge in
- Funktion.
Die Abtastfinger
welche
- in die Nocken
(Zacken) einrasten,
- werden durch
Blattfedern
leicht nach
- unten
gedrückt um eine bessere
- Abtastfunktion
zu gewährleisten.
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- Gesantansicht.
der Automatenmechanik
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- Detailansicht
der beiden
- Bälge
in Funktion,
- oben
Vogel in Aktion.
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- Verkürzt
gesagt: Die Bälge pressen über ein kleines
Loch Luft in eine runde Kammer. Unter dem
Loch befindet sich eine dünne Membran. Diese
bewegt sich durch den Luftzug ca. 0,1-0,2
mm hin und her. Diese minimale Bewegung
verursacht das leise Zwitschergeräusch.
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- Die
originalen "Zwitscher-Membranen"
waren im Laufe der Jahrzehnte zu Krümeln
zerfallen.
- Der
Fachmann aus dem Schwarzwald konnte diese
erneuern und den ursprünglichen Zustand
wieder herstellen.
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- Für
den mechanischen Einbau wurde eine Lösung gefunden, welche sich aus den Fotos
selbst erklärt.
- Der
Hub der Bälge wird durch die Doppel-
Zackenscheibe (ganz links im Bild) ausgelöst.
Die beiden Zackenreihen sind in der Tiefe
unterschiedlich ausgearbeitet. Das führt
zu einer gewollten unterschiedlichen Hubbewegung
der beiden Bälge, und damit zu verschiedenartigem
Zwitschern beider Bälge.
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- Zwei
separate Metallfinger mit Hebelarm tasten
die Form der Zackenscheibe (Exzenterscheibe)
ab. Die Metallfinger rasten in die Zwischenräume
ein, werden angehoben, rasten ein.....usw.
- Der
Hub beträgt nur 6-7 mm. Da sich die Zackenscheibe
relativ schnell dreht, kommt eine ausreichend
starke Hubbewegung der beiden Bälge zustande.
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- Das
hörbare Erlebnis des Zwitscherns der beiden
Bälge hält sich auf Grund der konstuktiven
Gegegebnheiten allerdings in Grenzen. Nicht
zu vergleichen mit dem Klangerlebnis von
Vogelautomten mit Kolbenpfeife.
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- Die vielfältigen
Steuerbewegungen
zu den Vögeln im Baum erfolgen über raffiniert angeordnete Hebel
und Seilzüge.
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- Ansicht
von hinten.
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- Ansicht
von hinten bei
- geöffneter
Abdeckung.
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- Detail-Ansicht
von hinten bei
- geöffneter
Abdeckung.
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- Sehr
schöne Ansicht von hinten mit
- Automaten-Mechanik.
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- Das
Uhrwerk
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- Französisches
Pendulenwerk von Japy Freres - Ankerhemmung, Schloßscheibenschlagwerk
auf Glocke. Gangdauer 14 Tg. Email-Zifferblatt mit röm. Ziffern und
Breguet-Zeiger.
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- Bei dem
Uhrwerk handelt es sich um ein typisches französisches Pendulenwerk.
Gangdauer ca. 8 Tage, Halbstundenschlag auf Bronzeglocke, Ankerhemmung,
Schlagwerksteuerung durch Schloßscheibe, weißes Email-Zifferblatt
mit röm. Ziffern. Über der XII ein Reguliervierkant zum Schneller
od. langsamer stellen der Uhr.
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- Das Werk
ist signiert mit: JAPY FRERES & C´ EXP 1855
G.. MED. D' HONN
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- Typisches
französisches
- Rundpendulen
Uhrwerk,
- Email
Zifferblatt.
- 14
Tage Gangdauer.
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- Ansicht
des franz.
- Pendulenuhrwerks von hinten
- mit Bronzeglocke.
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- Vorderansicht,
unterer Teil mit Uhr, Wasserfall und aus Teich
- trinkender
Vogel.
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- Die alte
Uhrmacher-Dynastie J A P Y wurde von dem 1749 geborenen Frederic
JAPY gegründet.
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Seit 1850 Gebrüder (freres) JAPY - Paris, Rue
du Temple.
Seit 1860, freres & Co - Rue du Chateau
- Paris.
Ab 1861
Fertigproduktion von Uhrwerken, davor nur Vorfabrikate. Aus
der Signatur ist zu schließen, dass das Werk vor 1861 aus Teilen
der Fa. "Gebrüder Japy" hergestellt wurde.
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- Der
Automaten-Hersteller Phalibois (22 RUE Chalot, Paris)
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- Jean-Marie Phalibois
wurde am
- 29.
Oktober 1835 Paris geboren.
- In den Jahrbüchern des Handels
von 1863 wird er erwähnt.
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- 1871
eröffnete er seine Firma.
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- 1874
spezialisiert sich Phalibois in seiner besonders geschätzten
Art der Herstellung von zahlreichen "mechanischen Szenen".
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- Phalibois
- Bewegungsautomat
- um
1875 mit
Kirchturm
- und
vermutl. Hochzeitsgesellschaft.
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- Klick auf das Foto zum Vergrößern
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- Auf dem typisch ovalen - von einer Hohlkehle umgebenden Holzsockel
- werden automatisch ablaufende Szenen mit Persönlichkeiten,
Affen, Seiltänzern, sich bewegwenden Vögeln etc. hergestellt.
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- Interessante
Phalibois Bewegungsautomaten
Ende 19. Jahrhundert
Klick auf die Fotos zum Vergrößern
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- -
Typische
Phalibois Automaten -
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Beim
Friseur
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Affe
beim Picknick
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Affe und kleiner
Hund
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- 1878
nahm Phalibois an der
Pariser Weltausstellung teil.
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- Dieses Jahr kennzeichnete auch einen Angelpunkt
seines Unternehmens. Er fing an immer mehr mechanischere
Spielwaren mit Musik zu produzieren.
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- Typisch
für alle von Phalibois hergestellten Mechanismen ist zum Beispiel,
dass die Exzenterscheiben grundsätzlich aus HOLZ - vor
allen Dingen aus Buchsbaum
- gedrechselt und geschnitzt
wuren.
- Diese
Tatsache ist also ein wichtiges Zuordnungsmerkmal
(!)
- Bei den übrigen Automatenmachern bestanden diese Exzenterscheiben
aus Metall (!)
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Typische
Phalibois Automaten -
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Mit
Zauberer,
Violinist
- und
Harfenist
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Affe
als Orgelspieler
- und Tänzerin
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Animierte
Szene mit Uhr,
- Wasserfall, Seiltänzer
und
Musikerin
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- Am
28. Januar 1893 übergeben Jean Phalibois und seine Frau
Pauline die Leitung der Fabrik an ihren Sohn Henry
Phalibois.
- Die
Werbung im Jahrbuch des Handels von 1895 zitiert "spielende
Persönlichkeiten - spricht, singt, pfeift, lacht - patentiertes
Modell". Die Mechanik wurde durch elektrische Antriebe
ersetzt.
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- In
den ersten Jahren 20. Jahrhunderts, werden die elektrischen
Reklame-Stücke so sehr verlangt, daß sie fast die gesamte
Produktion von Henry Phalibois bilden. Man findet Persönlichkeiten
aller Genres und Größen, Gruppenautomaten mit zwei oder mehrere Themen.
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- Um
1925 wird die Automatenherstellung aufgegeben. Henry Phalibois
Sohn - Roaymond Phalibois -
verkauft den vorhandene Bestand an Gaston Decamps; Direktor
des Hauses Roullet und Decamps.
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Typische
Phalibois Automaten -
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Die
Näherin
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Jonglierende
Clowns
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- Phalibois
Automatenszene
- um 1880
- Zauberer
und zwei Musiker
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