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Sensationell !
- Einen
Original Bontems-Katalog um 1900 finden
Sie hier auch.
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- Dieser
Singvogelkäfig wurde von dem berühmten Automatenhersteller Bontemps
in Paris gefertigt.
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- Vorderansicht
des Singvogelkäfigs
- mit
2 Vögeln und Aufzugschlüssel.
- Durchmesser
28,5cm
- Höhe 50 cm
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- Ansicht
schräg von oben.
- Der untere Teil
des Käfig
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besteht aus einem stabilen
- Metallblech,
vermutlich
vergoldet.
- Die
Ornamente im Metall
- wurden in das Blech gedrückt.
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- Mit
großem
- Glassturz
- und Holzsockel
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- Mit
großem
- Glassturz
- und Holzsockel
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- Die
Firma Bontems ist bekannt für seine hohe handwerkliche
Qualität. Die beiden Vogelbälge sind echte präparierte ausgestopfte
Vögel in Originalgröße.
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- Der
oben auf der Stange
- sitzende
größere Vogel.
- Länge
ca. 13 cm
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- Der
links davon auf dem
- Boden
sitzende kleinere Vogel.
- Länge
ca. 11 cm
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- Der
oben sitzende Vogel öffnet genau zur Tonfolge den Schnabel,
bewegt den Kopf nach links und rechts und wippt mit dem
Schwanz.
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- 2.
Ansicht des unteren
- kleinen
Vogels.
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- 2.
Ansicht des oberen
- größeren
Vogels.
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- Detailansicht,
- beide
Vögel im Käfig.
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- Der
unten sitzende Vogel macht die gleichen Bewegungen. Öffnet
genau zur Tonfolge den Schnabel, bewegt den Kopf nach
links und rechts und wippt mit dem Schwanz.
- Beide
Vögel zwitschern jeweils nacheinander - sie "unterhalten"
sich also. Wenn einer aufhört, fängt der andere an und umgekehrt.
- Um
welche Singvogelart es sich handelt, ist mir leider nicht
bekannt. Vermutlich kommen sie aus Afrika oder Südamerika
!?
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- Ansicht
der Vögel mit Automatenmechanik
- auf
hölzerner runder Grundplatte,
- bezogen
mit beige-farbigem Samt.
- Vorn
der große kräftige Blasebalg.
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- Ansicht
der Vögel mit
- Automatenmechanik
- ohne
Grundplatte.
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- Außerdem
hat Bontems noch eine Intervall-Funktion eingebaut. Intermittierend.
Je nach Stellung des Start-Stop Hebels wird beim Zwitschern
jeweils eine kurze Pause eingelegt bevor die Vögel wieder
mit ihrem Gesang anfangen. Ein kontinuierliches Zwitschern
ohne Pausen ist natürlich auch möglich.
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- Vögel
mit darunterliegender Automatenmechanik.
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- Automatenmechanik
kompl. ausgebaut
- mit
stark
geflicktem Blasebalg.
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- Details
Automatenmechanik. Man
sieht
- sehr gut 3 der 4 Steuerscheiben,
- Windflügel,
Schraubenrad.
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- Der
Antrieb der gesamten Mechanik
- erfolgt
über ein Federzugwerk, ähnlich
- dem
bei Walzenspieldosen. Die im Federhaus gelagerte
Zugfeder ist hier allerdings wesentlich
stärker ausgebildet um die vielfältigen
mechanischen
- Aktionen
anzutreiben.
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- Original-Ton dieses
Automaten
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- Als
da sind, großer Blasebalg und 4 Nocken-Steuerscheiben
(Kurven-
- scheiben)
Diese werden von 5 Fühlern abgetastet. Die
Abtastbewegungen
- werden
an die Messing-Kolbenpfeife
- und
die Bewegungen der beiden
- Vögel
weitergegeben.
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- Details
Automatenmechanik
- mit
Steuerscheiben.
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- Über die vier Hebel mit einer
- Auf-Ab Bewegung wird mittels
- vier Drahtstangen
als
- Verbindung zu den Vögeln die Animation
der beiden
- Vögel
erreicht.
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- Ansicht
unter der hölzernen Grundplatte mit den
- vier Verbindungs
- Drahtstangen.
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- Über
diese dünnen
- Metallstangen werden
- die Auf-Ab
- Bewegungen von den
- vier
Hebeln der Automatenmechanik
an die Vogelkörper weitergegeben.
- Schnabel
- Kopf - Schwanz.
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- Der
Blasebalg arbeitet wie in anderen pneumatischen
Instrumenten.
- Mit einem Schöpfer
wird über ein Ventil Luft von außen angesaugt
und in einem nächsten Arbeitsgang einem
Magazin zugeführt.
- Dieses
Magazin verfügt über ein kleines Überdruckventil,
um zu verhindern, daß zuviel Luft (der Fachmann
spricht von Wind) im Magazin entsteht, so daß
das Magazin platzen würde.
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- Durch
eine kleine winzige Windlade wird dieser Wind
einer einzigen Pfeife zugeführt.
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- 1.
Draufsicht auf die
- gesamte
Mechanik.
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- 2.
Draufsicht auf die
- gesamte
Mechanik.
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- Diese Pfeife
erzeugt Töne unterschiedlicher Tonhöhe dadurch, daß sich in
ihrem Hohlraum ein Kolben auf und nieder bewegt. Befindet sich
der Kolben am äußeren Ende der Pfeife, so ist der Ton tiefer
und umgekehrt klingt er höher.
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- Gesteuert
wird das Auf und Ab des Kolbens durch eine Scheibe auf der ein
sog. Abreißer die Höhen der Kolbeneinstellungen abtastet.
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- Gleichzeitig
wird über eine zweite Steuerungsscheibe der Stecher für die
Ventillade gesteuert und wie bei einer Holzwalzendrehorgel
muß auch hier durch einen Stecher das Ventil geöffnet werden,
um den Wind in die Pfeife zu pressen.
- Diese beiden
Scheiben sind mit großer Exaktheit aufeinander abgestimmt, da
es anderenfalls zu einem Verschmieren der Töne kommt.
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- Eine
ausfühlichere Beschreibung über die
- Funktionsweise
von
Vogelautomaten - mit Zeichnung -
- findet
man auf dieser Seite am Ende --->
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- Es
ist sehr erstaunlich, mit welcher Präzision
vor über 100 Jahren gearbeitet werden konnte.
Die Vogelautomaten sollten ja sehr lebnesecht
aussehen und auch das Zwitschern dem Original
kaum nachstehen.
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- Jedes
einzelnte Teilchen hat seine ihm zugewiesene
spezielle Aufgabe. Alles ist perfekt aufeinander
abgestimmt. Fällt eine der Komponenten aus,
kann es gleich große Probleme geben.
- Insbesondere
die Blasebälge sind vom Zerfall bedroht,
- die
meisten sind vielfach geflickt.
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- Details
Automatenmechanik, Vorderseite
- mit
Blasebalg
und Aufziehvierkant.
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- Eine Reparatur
bzw. Restaurierung stellt
- sich oftmals als
sehr problematisch heraus.
- Es sind sehr
spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten nötig, welche nur wenige
Spezialisten beherrschen.
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- Ansicht
der beiden
- Vögel,
auf dem
- Boden stehend
- und auf der
- Stange sitzend.
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- Die
Blasebälge stellen bei diesen
- alten
Automaten
das größte
- Problem dar.
- Nach
über 100 Jahren Benutzung,
- und den
extremen
Umweltbelastungen
- der letzten
Jahrzehnte
durch
- Zentralheizungen wird die
- Belederung
spröde und rissig.
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- Alle
Bälge aus dieser Zeit sind mehr
- oder
weniger
in Mitleidenschaft
- gezogen.
Bis
hin zum totalen Defekt.
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- Der
Singvogelautomaten Hersteller Bontems -
Paris
/ 72 Rue de Cléry
- Alle
Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern
- Blaise
Bontems - (Geb.
15 März 1814 Le Ménil - Gest.
1893) gründete 1849 seine Manufaktur
für Singvogel-Automaten in Käfigen und vielen anderen mechanischen
Spielereien
in Paris.
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- Sein
Sohn Charles Bontems folgt ihm und mit Lucien Bontems wurde
die Ära Bontemps beendet als er im Jahre 1956 starb.
- Noch
in den letzten Produktionsjahren wurden durchschnittlich 10
Feinmechaniker mit der Herstellung dieser kleinen Wunderwerke
beschäftigt.
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- Bontems
Vogelautomat
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- Mit dem
Tode von Lucien Bontems im Jahre 1956 endete jedoch die
Produktion nicht.
- Diese
wurde zunächst bis zum Jahre 1960 in Paris weitergeführt.
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- Im gleichen
Jahr übernahm die Firma Reuge in St. Croix /Schweiz sämtliche Rechte
sowie die gesamte Produktion der Firma Ch. Bontems & Co.
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- Der damalige
Atelierchef Herr Roger Borie wurde von Herrn Guido Reuge nach
St. Croix geholt, wo er unter der direkten Leitung von Herrn
Reuge die Fabrikation aufbaute und weiterführte.
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- Bontems Automat
- Korpus
aus gedrücktem Metallblech
- 3
Vögel
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- Bontems Automat
um 1920
- Korpus
aus gedrücktem Metallblech
- Höhe 51 cm
- Durchm.
28 cm
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- In seiner
Jugend hatte Blaise Bontems das Ausstopfen/Präparieren von
Vögeln gelernt.
- Später fand
er eine Firma welche mechanisch animierte Singvögel herstellte.
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- 1862 hatte
Bontems viele ausländische Kunden und verkaufte 90% seiner
Produktion
- außerhalbs
Frankreichs.
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- Seine
Nachfolger waren, wie schon erwähnt, Charles Bontems und Lucien Bontems.
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- Bontems
um 1880
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- Bontems
um 1875
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- Die Fa.
Bontems verbesserte zu dieser Zeit die mechanischen Singvogel-Automaten
von Pierre Jaquet-Droz so gut, daß seither bei der Produktion
keine bedeutenden Änderungen vorgenommen werden mussten.
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- Diese
Vögel befanden sich in lebensechter Größe in einem Käfig. Oft
war der Käfig auch mit einer Uhr kombiniert.
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- Bontems
um 1880
- Holzkorpus.
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- Bontems
um 1890
- Animierte
Vögel mit Schiff und Uhr.
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- Blaise
Bontems um 1850-80
- mit
2 Vögeln.
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- Es ist
überliefert, dass Bontems das Zwitschern der Vögel möglichst
genau nachzuahmen
versuchte. Dazu
ging Bontemps in den Wald wo er die Vögel belauschte. Er nahm
eines der Instrumente
mit Pfeife und Kolben mit und fand genau heraus, wo sich der
Kolben
in der Pfeife befinden musste, um damit die verschiedenen Noten
wiederzugeben,
welche die Vögel sangen.
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- Dann
ging er in seine Werkstatt zurück und stellte die Nocken auf
den Steuerrädern
so her, dass er es ermöglichen konnte den Gesang der Vögel mit
unvorstellbarer
Genauigkeit nachzuahmen.
- Dazu
gehörten die Stimmen von Stieglitz, Grasmücke, Fink, Drossel,
Kanarienvogel
und Nachtigall.
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Besonders
interessant ist der originale Bontems-Katalog aus dem Jahre
1910 mit den damaligen Preisen in Goldfranken.
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- Aus diesem
Katalog ist zu ersehen, daß Bontems viele internationale Auszeichnungen
erhielt.
- Dieses wird durch die Goldmedaillen, die auf der Vorderseite
abgedruckt sind, nachgewiesen.
- Dieser
Katalog ist aber auch zur Verfolgung der Produktionsabläufe
recht interessant.
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Seltener Bontems Produktionskatalog von 1910
-
Zum Vergrößern, klick auf
die Vorschaubilder
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- Bontems-Katalog
1910 Seite 1
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- Bontems-Katalog
1910 Seite 2-3
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- Bontems-Katalog
1910 Seite 4-5
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- Bontems-Katalog
1910 Seite 6-7
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- Bontems
stellte im Jahre 1910 nicht nur Singvogeldosen, Käfige und Uhren
her, sondern auch künstliche Miniaturgärten mit Singvögeln.
Siehe Seite 3 - Nr. 558.
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- Die Verleihung
von Medaillen bei Ausstellungen und Produktionswettbewerben
war seinerzeit üblich und für Werbezwecke sehr wichtig.
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- Unter
anderem erhielt Bontems eine Medaille von Napoleon III. aus
Frankreich und von Leopold II. aus Belgien.
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- 52 Medaillen
in Gold Silber und Vermeil oder Bronze wurden vom Haus Bontems
gewonnen und viele Patente beantragt.
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- Es erstaunt
die Tatsache, dass der Grundmechanismus in seiner Vollkommenheit
bis heute keinerlei Veränderung bedurfte.
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- Jardiniére
- (Blumen- Pflanzenständer mit eingesetzter Schale)
- von Bontems
um
1880/90 mit einem zwitschernden
Vogel.
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Sehr selten -
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- In Tabakdosen,
Pendulen und Vogelkäfigen wurden ein- oder mehrere Vögel eingebaut.
Ihre Bewegungen mit dem Kopf und dem Schnabel, den Flügeln und
dem Schwanz
waren sehr natürlich.
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- Auch ihr zwitschern begeisterte das Publikum.
- Bontems
stellte auch Volieren mit sechs und mehr Vögeln her. Sie waren
auf einen
Sockel montiert, der oft ausser dem Mechanismus noch ein Uhrwerk
mit Zifferblatt
enthielt welches die Stunden anzeigte.
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- Nach
jeder Stunde begannen die Vögel zu singen.
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- Sie saßen auf einem
oder mehreren
Bäumen. Manche hüpften von einem Ast zum andern oder drehten
sich
im Kreis.Oft gab
es auch einen Springbrunnen (eine gedrehte Glassäule schuf diese
Illusion)
oder einen Schmetterling, der zum Gesang der Vögel mit den Flügeln
schlug,
alles unter einem Glasdom untergebracht.
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- Früher
Bontems Vogelautomat
- mit
2 Vögeln, Holzkorpus.
-
- Unrestauriert
(!)
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- Früher
Bontems Vogelautomat
- mit
2 Vögeln, Holzkorpus.
-
- Unrestauriert
(!)
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- Früher
Bontems Vogelautomat
- mit
2 Vögeln, Holzkorpus.
-
- Unrestauriert
(!)
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Zwischen
1870 und 1900 war die Aktivität der
- Firma Bontems in Paris besonders
lebhaft.
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- Ein
Bontemps Vogelkäfig Automat
um 1880
- Interessante
Einblicke in die Steuerungsmechanik.
- Höhe
46 cm Korpus 13,5 x 22 x 22
cm
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Alle Fotos lassen sich durch
Anklicken vergrößern -
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- Auf
den Vogel klicken !
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- Video
dieses außergewöhnlichen Singvogelautomaten
ansehen.
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- Der Zwitscherautomat im
Deutschen Museum/ München in Aktion.
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Singvogelautomat von Blaise
Bontemps
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- Paris 19. Jahrhundert
mit zehn Vögeln,
- vier Schmetterlingen und einem Wasserfall.
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- Zu den international bekannten mechanischen
Musikinstrumenten im Deutschen Museum in München gehört der sog. Zwitscherautomat
mit Vogelstimmen. Hergestellt von Blaise Bontemps in Paris um 1875.
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- Die Vögel singen, bewegen dabei ihre Köpfchen, schlagen mit
den Flügeln oder trinken am täuschend nachgeahmten Wasserfall. Auch einige Schmetterlinge
flattern. Den Gesang der Vögel erzeugen kleine Kolbenpfeifen. Alles angetrieben
durch 4 getrennte Federwerke.
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- Mechanik der
Flötentöne
- Es betätigt zunächst einen Blasebalg, einen so genannten
Doppelschöpfer. Wenn der eine Schöpfbalg aufgezogen wird, so wird gleichzeitig
der andere zusammengedrückt und presst seine Luft * der Orgelbauer sagt seit
alters her Wind * in einen Magazinbalg.
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- Durch diesen steten Wechsel der beiden Schöpfer wird das
Magazin immer gefüllt gehalten, während bei geringem Windverbrauch ein
Überdruckventil geöffnet wird, um ein Platzen des Magazinbalges zu verhindern.
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- Der Wind gelangt dann in eine kleine Windlade, auf welcher
die Pfeife steht. Sie ist im Prinzip einer Blockflöte ähnlich, doch werden die
unterschiedlichen Tonhöhen nicht durch Abgreifen von Tonlöchern, sondern durch
einen Kolben erzeugt, der sich im Inneren der Pfeife auf und ab bewegt.
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- Wenn sich der Kolben ganz am oberen Ende der Pfeife
befindet, der eingeschlossene Luftraum also maximal lang ist, entsteht der
tiefste Ton, je weiter der Kolben in die Pfeife hinein geschoben wird, je
kleiner also der Luftraum wird, desto höher wird der Ton.
- Die Bewegung des Kolbens ist auf einer Kurvenscheibe
gespeichert, von ihr nimmt ein Taster die Kurven ab und überträgt die entsprechende
Stellung auf den Kolben.
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- Mechanik des
Gezwitschers
- Diese Mechanik erzeugt aber nur flötende Töne, für das
typische Gezwitscher eines Vogels ist eine zweite Scheibe notwendig, die ihrer
andersartigen Einschnitte wegen auch Zackenscheibe genannt wird.
- Hier sind ebenfalls unterschiedliche Höhen eingeschnitten,
die wieder von einem Taster abgenommen werden. Dieser steuert die Luftzufuhr
zur Pfeife mit Hilfe eines Ventils in der Windlade, indem er bei den
Veränderungen der Tonhöhe kurzzeitig das Ventil schließt, damit den Ton unterbricht
und durch den raschen Wiedereinsatz das typische Zwitschern erzeugt.
- Die Gravierungen dieser beiden Scheiben müssen sehr genau
aufeinander abgestimmt sein, um ein Verschmieren der Töne zu verhindern und
einen der jeweiligen Vogelart entsprechenden Gesang entstehen zu lassen.
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- Bewegungen der Vögel
- Die Bewegungen der Vögel sind ebenfalls auf Kurvenscheiben
gespeichert, werden aber auch mit Hilfe von Exzenterscheiben erzeugt. So kann
der Vogel den Schnabel im Rhythmus des Gesanges öffnen, er bewegt Kopf und
Schwanz und flattert mit dem Gefieder. Auch hier haben die Erzeuger solcher
Wunderwerke die typischen Bewegungen des jeweiligen Vogels genau nachgeahmt.
Das ununterbrochene Fließen des Wasserfalls Imitiert ein gleichmäßig sich
drehender, spiralförmig gezogener Glasstab.
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- Zehn Vögel und vier
Schmetterlinge zur gleichen Zeit
- Die meisten Vogelautomaten sind nur mit einem Vogel besetzt.
Hier reicht ein Federwerk aus, um Gesang und Bewegungen zu erzeugen.
- Auch die selteneren Instrumente mit zwei oder drei Vögeln
werden noch von einem Federwerk angetrieben.
- Der Automat des Deutschen Museums besitzt zehn Vögel, vier
Schmetterlinge und den Wasserfall. Zu deren Antrieb sind vier Federwerke
notwendig, die einzeln aufgezogen werden müssen.
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- Noch
ein Beispiel von
Blaise Bontemps
- Ende
19. Jh. Höhe 58
cm
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- Das stärkste Werk bewegt vier Kolibris, die singend von
Zweig zu Zweig flattern, ein fünfter Kolibri sitzt brütend auf seinem Nest. Es
bewegt auch den Wasserfall, von dem ein Vogel trinkt, und schließlich noch
einen Vogel auf der gegenüberliegenden Seite, der nach einem Wurm pickt.
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- Das zweite Werk imitiert nur die Nachtigall mit Gesang und
Bewegung, das dritte einen anderen Vogel, der sich ebenfalls bewegt und dabei
singt. Das letzte Federwerk lässt die vier Schmetterlinge flattern, dazu schaut
ein Vogel aus seiner Nesthöhle im Baum, er blickt heraus und zieht sich dann
wieder zurück.
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- In Tabakdosen,
Pendulen und Vogelkäfigen wurden ein- oder mehrere Vögel eingebaut.
Ihre Bewegungen mit dem Kopf und dem Schnabel, den Flügeln und
dem Schwanz
waren sehr natürlich. Auch ihr zwitschern begeisterte das Publikum.
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- Bontems
stellte auch "lebendige
- Landschaften"
mit springenden,
- sich
drehenden
und zwitschernden Vögeln her.
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- Echte
getrocknete Blätter mit
- Uhr
in Pappmaché
Landschaft.
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- Wie
der berühmte Hersteller
- Phalibois,
ebenfalls
in Paris.
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- Infos
zu PHALIBOIS hier:
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- Bontems
stellte auch Volieren mit sechs und mehr Vögeln her. Sie waren
auf einen
Sockel montiert, der oft ausser dem Mechanismus noch ein Uhrwerk
mit Zifferblatt
enthielt. das die Stunden anzeigte.
-
- Nach
jeder Stunde begannen die Vögel zu singen. Sie saßen auf einem
oder mehreren
Bäumen. Manche hüpften von einem Ast zum andern oder drehten
sich
im Kreis.
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